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Aus aller Welt

Vulkanausbruch

Flughafen in Reykjavik geschlossen

Zum ersten Mal seit der Asche-Wolke ist der Hauptflughafen Islands dicht. Auch Schottland ist noch betroffen.

Tagelang sorgte der Vulkan auf Island für Störungen im europäischen Flugverkehr. Erst jetzt ist die isländische Hauptstadt selbst betroffen.
Foto: picture-alliance / Rolf Wilms/picture alliance

Reykjavik/Brüssel. Der Flughafen der isländischen Hauptstadt Reykjavik ist am Freitag erstmals seit Ausbruch des Vulkans am 14. April geschlossen worden. Verantwortlich hierfür war der drehende Wind, der die Aschewolke zum ersten Mal nach Westen wehte. Transatlantikflüge der Icelandair, die planmäßig einen Zwischenstopp auf Island einlegen, mussten auf das schottische Glasgow ausweichen.

Nach Angaben der Eurocontrol reicht die Aschewolke über dem Nordatlantik nur noch bis zum nördlichen Teil Schottlands. Einige kleinere Flughäfen seien dort noch gesperrt. Flüge über Europa seien nicht betroffen. Flugzeuge auf dem Weg in die USA könnten die Aschewolke in einer Höhe von etwa 9.000 Meter (30.000 Fuß) überfliegen, da die sich auf etwa 6.000 Meter (20.000 Fuß) befindet. Insgesamt waren 29.000 Flüge vorgesehen.

Wie die Behörde in Brüssel mitteilte, hat sich die Vulkanasche über dem europäischen Kontinent ansonsten aber weitgehend verflüchtigt. Sie hatte während der vergangenen Woche für eine massive Störung des Luftverkehrs gesorgt.

(dda/abendblatt.de)

Folgenschwere Vulkanausbrüche der Geschichte:

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