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Polizei Berlin

Todesschuss - jetzt ermittelt die Mordkommission

Nach dem tödlichen Schuss eines Polizisten auf einen 37-Jährigen im Berliner Stadtteil Wedding ermittelt jetzt eine Mordkommission.

Ein Mitarbeiter der Gerichtsmedizin transportiert den von einem Polizisten erschossenen Mann in Berlin-Wedding ab.
Foto: dpa/DPA

Berlin. Der Beamte war nach ersten Erkenntnissen von dem Mann mit einem Messer angegriffen worden, als er mit einem Kollegen in die Wohnung in der Swinemünder Straße kam. Daraufhin schoss der Polizist und verletzte den Mann tödlich.

Die Polizisten sollen nach Informationen von InfoRadio den Wohnungsschlüssel von der 72-jährigen Mutter des Mannes erhalten haben. Die Frau hatte sich demnach von ihrem Sohn bedroht gefühlt und zweimal die Polizei gerufen. Als die Polizei das erste Mal kam, war der Sohn jedoch nicht mehr da. Gegen 20.00 Uhr hatte die Mutter dann aber erneut die Polizei alarmiert.

Ermittelt werden nun die genauen Umstände. Ungeklärt ist bisher, wie oft der Polizist geschossen hat. Geprüft wird auch, ob sein Verhalten angemessen war. Der Berliner Landesvorsitzende der Deutschen Polizeigewerkschaft, Bodo Pfalzgraf, sagte am Dienstag dem Radiosender 104.6 RTL, dass sich die Gefahren für Polizisten in der Hauptstadt enorm erhöht hätten. Die Vorfälle, in denen Polizisten in Notwehr schießen müssen, häuften sich. (dpa/abendblatt.de)

 

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