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Aus aller Welt

Skiunfall in Österreich

Thüringerin kommt bei Skiunfall in den Alpen ums Leben

Die Frau erlitt beim Zusammenprall mit einem Snowboarder innere Blutungen. Wenige Stunden später erlag die 44-Jährige ihren Verletzungen.

Der Unfall der Thüringerin weckt Erinnerungen an den 1. Januar 2009: Ein Kreuz und eine Kerze stehen an der Stelle, an der der damalige thüringische Ministerpräsident Dieter Althaus mit einer Skifahrerin zusammengestoßen war.
Foto: AP

Wien. Eine 44-jährige Skifahrerin aus Thüringen ist bei einem Skiunfall in Österreich ums Leben gekommen. Die Frau aus Hochheim stieß am Sonntag mit einem 26-jährigen Snowboarder aus Allmannsweiler (Baden-Württemberg) im Skigebiet Golm (Vorarlberg) zusammen.

Die Skifahrerin habe nach der Kollision über Bauchschmerzen geklagt, äußerlich sei keine Verletzung erkennbar gewesen. Sie wurde offenbar dennoch per Hubschrauber in ein Krankenhaus geflogen. Dort seien dann innere Blutungen festgestellt worden. Wenige Stunden nach dem Unfall erlag die Frau ihren Verletzungen. Der Snowboarder blieb nach Angaben der Polizei unverletzt.

Der Unfall weckt Erinnerungen an den 1. Januar 2009: Der damalige thüringische Ministerpräsident Dieter Althaus war am Neujahrstag auf einer Piste in Österreich mit einer Skifahrerin zusammengestoßen. Die 41 Jahre alte Beata Christandl starb bei dem Zusammenprall. Althaus, der mit Helm unterwegs war, erlitt ein Schädel-Hirn-Trauma und wurde in ein künstliches Koma versetzt, erholte sich jedoch, zumindest physisch, von dem Unfall.

Am Sonntag verunglückte ein weiterer deutscher Wintersportler in den österreichischen Bergen tödlich. Der 22-jährige Student aus Oberkirch in Baden-Württemberg wurde nahe Innsbruck von einer Lawine begraben, bestätigte die Polizei. (dpa/ap/abendblatt.de)

 

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