Absturz eines Airbus A330
Airbus-Absturz: Air France muss Entschädigung zahlen
Am 1. Juni 2009 war ein Airbus der Fluglinie über dem Atlantik abgestürzt. Hinterbliebene verklagten Air France - und bekamen recht.
Nach dem Absturz wird ein Wrackteil des Airbus geborgen.
Foto: dpa
Rio de Janeiro. Air France ist in Brasilien zur Zahlung einer millionenschweren Entschädigung an die Angehörigen eines Opfers beim Absturz einer Maschine über dem Atlantik verurteilt worden. Die Fluggesellschaft müsse an die Hinterbliebenen einer 41 Jahre alten Staatsanwältin 1,16 Millionen Dollar zahlen, urteilte ein Richter am Donnerstag in Rio de Janeiro. Er begründete das Urteil mit dem nachlässigen Verhalten der Gesellschaft. Air-France wollte vor Kenntnis der genauen Urteilsbegründung keine Stellung nehmen. Das Unternehmen hatte sich bereiterklärt, für jedes der 228 Opfer 137.000 Dollar zu zahlen.
Bei dem Absturz des Air-France-Fluges 447 am 1. Juni 2009 waren alle Flugzeuginsassen gestorben. Die Unglücksursache ist immer noch unbekannt. Der Airbus auf dem Weg von Rio nach Paris war durch ein schweres Unwetter geflogen, als er von den Radarschirmen verschwand.



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