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Aus aller Welt

Vor laufender Kamera

Banker studiert lieber Bikini-Fotos als Aktienkurse

Während ein Banker live im Fernsehen die australische Finanzpolitik kommentierte, schaute sich sein Kollege im Hintergrund Bikini-Fotos an.

Für einen australischen Banker interessanter als Börsen-Index und Finanzpolitik: das Model Miranda Kerr.
Foto: AP

Sydney. Ein australischer Banker, der auf seinem Computer vor laufenden Fernsehkameras statt Aktienkursen Pornofotos anschaute, hat Ärger bekommen. Die Macquarie-Bank kündigte Konsequenzen an. Der Video-Clip aus den Abendnachrichten „7 News“, auf denen der Banker beim Betrachten eines sehr leicht bekleideten Modells zu sehen ist, wurde am Mittwoch auf dem Video-Portal YouTube ein Hit.

Der Banker saß an seinem Bildschirm in einem Großraumbüro, als ein Fernsehsender seinen Boss in der Nähe auf Sendung schaltete. Während die Moderatorin den Gast zur Finanzpolitik der Regierung befragte, schaute der Banker (im Bild neben dem rechten Ohr des Interviewten) sich für die Zuschauer deutlich sichtbar in aller Ruhe erotische Bilder an. Ein Kollege muss ihn aufmerksam gemacht haben - zum Ende des kurzen Beitrags schaute er sich erschrocken um. „Macquarie hat strikte Regeln über den Einsatz der Technologie, und wir werden uns intern um die Angelegenheit kümmern“, teilte die Investmentbank mit.

(dpa/abendblatt.de)

 

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