Historischer Zweiteiler
90 Kleider und Korsetts: Heike Makatsch spielt „Dr. Hope"
Wieder schlüpfte Heike Makatsch in die Rolle einer historischen Figur. In einem Fernseh-Zweiteiler spielt sie die britische Ärztin Dr. Hope.
Die Schauspielerin Heike Makatsch als Dr. Hope während einer Drehpause.
Foto: picture-alliance/ dpa/dpa
Hamburg. Heike Makatsch, Hauptdarstellerin im neuen historischen ZDF-Zweiteiler „Dr. Hope - Eine Frau gibt nicht auf“ musste für ihre Rolle in 90 verschiedene Kleider schlüpfen - meist mit Korsett. „Das war gar nicht so schlimm“, sagte die 38-Jährige am Donnerstag in Hamburg. „Ich war bei den Dreharbeiten ohnehin sehr dünn, so dass ich gar nicht eingezwängt werden musste.“ Sie habe es auf einen Taillenumfang von 54 Zentimetern gebracht. Mit Scarlett O'Hara und ihrer 43-Zentimeter-Taille habe sie aber nicht konkurrieren können.
n dem Film geht es um die aus England stammende Ärztin Hope Bridges Adams Lehmann, die in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts gegen große Widerstände in Deutschland Medizin studierte und sich der Frauenbewegung anschloss. Lange wurde ihr die Approbation verweigert. Hope war zweimal verheiratet und hatte zwei Kinder. Das ZDF wird den Zweiteiler am 22. und 24. März ausstrahlen. Arte zeigt ihn vorab am 19. März. Ursprünglich hatte das ZDF als Termine den 15. und 17. März ins Auge gefasst, dann die Ausstrahlung jedoch um eine Woche verschoben, um nicht mit dem Sat.1-Drama „Die Grenze“ (15. und 16. März) ins Gehege zu kommen.
Schwierigkeiten gab es bei der Realisierung des fünf Millionen Euro teuren Stoffs mit der Förderung. Die Filmförderung Baden-Württemberg habe ihre Zusage zwei Wochen vor dem Start der Dreharbeiten ohne Angabe von Gründen zurückgezogen, hieß es von Senderseite. Danach wurden alle in dem Bundesland geplanten Drehs abgesagt und nach Bayern verlegt. Die Finanzierungslücke sei dadurch geschlossen worden, dass der Sender ein bisschen mehr draufgelegt und der Produzent, die Firma Hofmann & Voges Entertainment, auf einen Teil seiner Bezüge verzichtet habe, sagte die zuständige ZDF-Redakteurin Caroline von Senden.



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