Legionärskrankheit
Drei Tote durch Legionellen im Raum Ulm
Die Zahl der Todesopfer durch die Legionärskrankheit im Raum Ulm hat sich auf drei erhöht. 43 Infektionsfälle sind nachgewiesen.
Die Medizinische Klinik der Universität Ulm.
Foto: picture-alliance / dpa/dpa
Ulm/Neu-Ulm. Auch nach dem dritten Todesfall ist die Quelle für die Legionellen-Infektionen im Raum Ulm und Neu-Ulm (Bayern) noch nicht gefunden. Die Patienten hätten keine Gemeinsamkeiten, sagte ein Sprecher des Landratsamtes des Alb-Donau- Kreises am Montag. Es werde deswegen verschiedenen Möglichkeiten nachgegangen. Die ersten Ergebnisse sollen in dieser Woche vorliegen. Im Raum Ulm und Neu-Ulm (Bayern) sind mittlerweile drei Menschen an den Folgen einer Legionellen-Infektion gestorben.
Beim jüngsten Opfer handle es sich um einen Mann mittleren Alters, der viele Vorerkrankungen gehabt habe. Das sagte eine Sprecherin der Universitätsklinik am Montag und bestätigte damit einen entsprechenden Bericht des Senders „Radio 7“. Die zwei anderen Opfer waren mehr als 80 Jahre alt; auch sie hatten Vorerkrankungen. Bislang sind nach Angaben des Landratsamtes des Alb-Donau-Kreises 45 Infektionsfälle nachgewiesen worden.
Vergangene Woche sei bereits das Trinkwasser untersucht worden, sagte der Landratsamts-Sprecher. Allerdings halten Experten das Trinkwasser für unbedenklich. Legionellen bräuchten 25 bis 50 Grad Celsius warmes Wasser. Das Trinkwasser sei jedoch nur zehn Grad Celsius warm. Auch die Anschlüsse in den Häusern der Patienten seien untersucht worden. Hier gebe es noch keine Ergebnisse.





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