"Golf Digest"
Barack Obama soll von Tiger Woods lernen
New York. Peinlich, peinlich! Der aktuelle Titel des Fachmagazins "Golf Digest" zeigt Golfstar Tiger Woods (33) als Caddie des amerikanischen Präsidenten Barack Obama (48). Daneben die Zeile: "Zehn Dinge, die Obama von Woods übernehmen kann." In dem Artikel heißt es unter anderem, Obama könnte vom Meister des Golfspiels den "schnellen Aufschwung" lernen und von dessen Art, mit Rückschlägen umzugehen. Auch Woods' Agilität und Imagekontrolle seien durchaus vorbildlich: Nur zu dumm, dass es gerade jetzt einen mysteriösen Autounfall und Gerüchte um eine Affäre mit einer Bardame gibt. Die Ausgabe war zu diesem Zeitpunkt allerdings schon gedruckt.
Herausgeber Bret Hopman räumte Fehler ein: "Beide sind auf ihrem Gebiet große Führungspersönlichkeiten. Beide haben ihre Stärken und beide offensichtlich ihre Fehler." Allerdings war es nicht Obama, der von seiner Frau mit einem Golfschläger attackiert wurde.
Woods entschuldigte sich gestern auf seiner Homepage: "Ich habe meine Familie im Stich gelassen und ich bedaure diese Fehltritte von ganzem Herzen." Nicht zum ersten Mal geriet Obama in den Fokus des "Golf Digest". Passend zur Amtseinführung, bei der Woods eine Ansprache hielt, nahm das Magazin die Golffähigkeiten aller US-Präsidenten unter die Lupe. Obama belegte lediglich Platz 8. Vielleicht kann Woods ihm ja das Golfen beibringen.


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