Zwischenfall in US-Kernkraftwerk
Radioaktivität im AKW Three Mile Island ausgetreten
Der Vorfall ereignete sich bei Wartungsarbeiten im Reaktorsicherheitsbehälter. Zu dem Zeitpunkt arbeiteten dort 150 Menschen.
Das Kernkraftwerk Three Mile Island bei Harrisburg im US-Bundesstaat Pennsylvania.
Foto: picture-alliance/ dpa/EPA
Washington. Im US-Kernkraftwerk Three Mile Island ist nach Angaben der Behörden Radioaktivität ausgetreten. Der Zwischenfall ereignete sich demnach bei Wartungsarbeiten im Reaktorsicherheitsbehälter des Atommeilers im US-Bundesstaat Pennsylvania. Außerhalb des Gebäudes wurde dem Betreiber Exelon zufolge keine radioaktive Verschmutzung festgestellt. Eine Gefahr für die Bevölkerung habe nicht bestanden, erklärte ein Sprecher der Atom-Aufsichtsbehörde am Sonntag. Einige Arbeiter seien einer geringen radioaktiven Strahlung ausgesetzt gewesen. Nach Angaben des Unternehmens habe die Belastung jedoch nur einen Bruchteil der Höchstgrenzwerte erreicht. Zu dem Zeitpunkt, als die Verschmutzung entdeckt worden sei, hätten in dem Gebäude rund 150 Menschen gearbeitet.
In dem Kernkraftwerk nahe der Stadt Harrisburg hatte sich 1979 der schwerste Atomunfall in der Geschichte der USA ereignet. In einem Reaktorblock kam es damals zu einer partiellen Kernschmelze.





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