US-Gericht verurteilt Tabakkonzern
Philip Morris muss 300 Millionen Dollar an Ex-Raucherin zahlen
Es ist der höchste Schadensersatz, der je in Florida einer Raucherin zugesprochen wurde. Der Konzern Philip Morris muss 300 Millionen Dollar zahlen
300 Millionen Dollar muss der US-Tabakkonzern Philip Morris jetzt an eine frühere Raucherin in Florida zahlen. Sie hatte zwar vor jahren mit dem Rauchen aufgehört, leidet aber immer noch unter gesundheitlichen Einschränkungen.
Foto: AP
Fort Lauderdale. Erneut hat der US-Tabakkonzern Philip Morris einen herben Rückschlag verkraften müssen. Eine frühere Raucherin bekamm jetzt in Florida 300 Millionen Dollar Schadensersatz von dem Unternehmen zugesprochen. Ein Berufungsgericht kam zu der Ansicht, dass die Fahrlässigkeit des Unternehmens sei der Grund für das Lungenleiden der 61-Jährigen sei. Die Summe, die Cindy Naugle erhält, ist die höchste, die je einem Raucher in Florida gewährt wurde. Ihr Fall ist einer von insgesamt 8.000 gegen Zigarettenfirmen in dem US-Staat. Naugle begann im Alter von 20 Jahren mit dem Rauchen. 1993 hörte sie auf, doch ihre Gesundheitsprobleme dauern an.



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