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Aus aller Welt

New Jersey

Vater von angeblichem Jackson-Missbrauchsopfer begeht Selbstmord

Sein heute 29 Jahre alter Sohn hatte Jackson 1993 vorgeworfen, ihn auf seiner Neverland-Ranch sexuell missbraucht zu haben.

Popstar Michael Jackson (M) schaut zusammen mit zwei Kindern und einer Frau (unidentifiziert), mit denen er 1993 zur Verleihung der "World Music Awards" angereist war, von der Terrasse des Hotel de Paris.
Foto: picture-alliance / dpa/B2800_epa

New York. Der Vater eines Jungen, der Popstar Michael Jackson 1993 als 13-Jähriger des sexuellen Missbrauchs beschuldigt hatte, hat sich umgebracht. Der 65-jährige Evan Chandler habe sich in seinem Haus in New Jersey erschossen, teilte ein Polizeisprecher am Mittwoch (Ortszeit) mit. Ein Hausmeister habe die Leiche gefunden, in der Hand habe Chandler eine Pistole gehalten. Der Fall werde von den Behörden als Selbstmord behandelt, ein Abschiedsbrief sei allerdings nicht gefunden worden.

Evan Chandlers heute 29 Jahre alter Sohn Jordan hatte Jackson 1993 vorgeworfen, ihn während eines Aufenthalts auf seiner Neverland-Ranch sexuell missbraucht zu haben. Der Fall wurde aus Mangel an Beweisen eingestellt. Eine Zivilklage zogen die Chandlers zurück, nachdem sich der „King of Pop“ zur Zahlung von mehr als 20 Millionen Dollar verpflichtete. Zehn Jahre später beschuldigte die Mutter eines anderen 13-Jährigen Jackson des sexuellen Missbrauchs ihres Sohnes. Der Fall führte zu einem aufsehenerregenden Gerichtsprozess, in dessen Verlauf der Sänger im Jahr 2005 freigesprochen wurde. (AFP/abendblatt.de)

 

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