Unglück in Wuppertal
Tod nach Schweinegrippe-Impfung
Dresden/Berlin. Die Behörden in Nordrhein-Westfalen lassen den Tod eines 46-Jährigen aus Wuppertal untersuchen, der einen Tag nach der Schweinegrippe-Impfung gestorben ist. "Wir haben eine Obduktion angeordnet", bestätigte ein Sprecher der Wuppertaler Staatsanwaltschaft. Der Mann war einen Tag nach der Impfung tot auf der Toilette seines Unternehmens entdeckt worden.
Schweden, das bereits seit Mitte Oktober gegen die Schweinegrippe impft, hat fünf Todesfälle im zeitlichen Zusammenhang mit der Spritze gemeldet. Ein ursächlicher Zusammenhang wurde bislang nicht festgestellt, betonte das Paul-Ehrlich-Institut. In Frankreich leidet ein Mann seit der Impfung an einer Nervenkrankheit.
In Sachsen gibt es unterdessen einen ersten Todesfall im Zusammenhang mit der Schweinegrippe. Wie das sächsische Sozialministerium am Freitag in Dresden mitteilte, starb ein 44-jähriger Mann aus dem Vogtland. Vorerkrankungen waren bei dem Betroffenen nicht bekannt. Damit stieg die Zahl der in Deutschland offiziell gemeldeten Todesfälle auf 14. In der Medizinischen Hochschule Hannover liegt ein Patient in kritischem Zustand.


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