Naturkatastrophe
Hunderte Verletzte bei Erdbeben im Iran
Teheran. Ein Erdbeben der Stärke 4,8 auf der Richterskala hat gestern den Süden Irans erschüttert. Über die Zahl der Opfer herrschte am Abend noch große Unsicherheit. Die örtlichen Behörden sprachen von Dutzenden Verletzten, die Medien von mehr als 700 Geschädigten. Tote gab es nicht. Ein Sprecher der Lokalregierung sagte der Nachrichtenagentur Isna, etwa 200 Einwohner seien vorbeugend in ein Krankenhaus gebracht worden.
Am stärksten von dem Beben betroffen war die Hafenstadt Bandar Abbas in der Provinz Hormozgan. Der Strom fiel aus, auch Telefonleitungen waren unterbrochen. Nähere Informationen etwa über eingestürzte Häuser waren zunächst nicht bekannt. Der Iran gehört zu einer der geologisch unruhigsten Zonen der Welt.


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