Hillsdale High School in San Manteo
Lehrer verhindert Amoklauf in Kalifornien
An einer Schule im kalifornischen San Mateo wäre es beinahe zu einem Blutbad gekommen. Ein Lehrer konnte den Amoklauf verhindern.
Der Schüler war mit Sprengstoff, einem Schwert und einer Kettensäge bewaffnet.
Foto: AP
San Mateo. Glück im Unglück: An einer Schule in Kalifornien konnte ein Lehrer gerade noch so ein Blutbad verhindern. Ein 17 Jahre alter Jugendlicher ist heute Morgen gegen acht Uhr (Ortszeit) bewaffnet in der Hillsdale High School in San Manteo aufgetaucht und hatte zwei Rohrbomben gezündet. Bevor er weiteren Schaden anrichten konnte, wurde der Schüler schließlich vom Lehrer Kennet Santana überwältigt.
Santana stand dem Angreifer zunächst ausgeliefert gegenüber, ergriff jedoch in einem günstigen Moment die Chance und warf sich ungestüm auf den Jugendlichen. Der scheinbar überraschte 17-Jährige fiel daraufhin zu Boden und konnte mit Hilfe des Schulleiters und einem weiteren Lehrer festgehalten werden bis die Polizei eintraf. Neben weiterem Sprengstoff trug der Jugendliche zudem noch eine Kettensäge und ein Schwert bei sich. Trotz der Explosionen durch die Rohrbomben entstand lediglich ein Sachschaden und keiner der 1.270 Schüler wurde verletzt. Die Schule wurde nach dem Zwischenfall zunächst evakuiert.
Obwohl der Amoklauf an der Hillsdale High School glimpflich ausgegangen ist, werden Erinnerungen an den 11. März im deutschen Winnenden wach. Damals erschoss der Jugendliche Tim K. acht Mitschülerinnen, einen Mitschüler und drei Lehrer an seiner früheren Schule. Auf seiner Flucht nach Wendlingen tötete er drei weitere Menschen und richtete schließlich sich selbst.



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