"Belle et Bête" Strauss-Kahn schockiert über Buch von Ex-Freundin


Dominique Strauss-Kahn will juristisch gegen das Buch seiner Ex-Liebhaberin vorgehen

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Dominique Strauss-Kahn will juristisch gegen das Buch seiner Ex-Liebhaberin vorgehen

In ihrem Buch "Belle et Bête" beschreibt Autorin Marcela Iacub den früheren IWF-Chef als egoistisches und vulgäres Wesen. Strauss-Kahn zeigt sich vor Gericht schockiert über die teilweise fiktive Erzählung.

Paris. Der frühere IWF-Chef Dominique Strauss-Kahn hat sich vor Gericht schockiert über das Buch einer ehemaligen Liebhaberin gezeigt. Die teilweise fiktive Erzählung der Autorin Marcela Iacub nannte der in einige Sex-Affären verstrickte 63-Jährige am Dienstag in Paris "verabscheuungswürdig und erlogen".

Mit dem Verfahren will Strauss-Kahn erreichen, dass dem an diesem Mittwoch erscheinenden Buch ein Zettel mit gesonderten Hinweisen hinzugefügt wird. Alternativ will der früheren Direktor des Internationalen Währungsfonds (IWF) eine Beschlagnahme des Werks. Von Autorin und Verlag verlangt er zudem wegen Verletzung der Intimsphäre Schadenersatz in Höhe von 100.000 Euro. Das Gericht kündigte eine Entscheidung für Dienstagabend an.

In dem 128 Seiten umfassenden Buch "Belle et Bête" ("Schöne und Biest" oder "Schön und Dumm") hat Iacub nach eigenen Angaben eine mehrmonatige Beziehung zu Strauss-Kahn verarbeitet. Dabei beschreibt sie Strauss-Kahn als egoistisches und vulgäres Wesen, halb Mensch, halb Schwein.