08.02.13

Schneesturm an US-Ostküste

Flüge aus Deutschland in die USA gestrichen

Wegen des Schneesturms an der US-Ostküste müssen sich deutsche Touristen, die in die USA reisen wollen, auf Flugausfälle einrichten.

Foto: dpa
Flugausfälle nach Vulkanausbruch
Deutsche Touristen könnten vom Schneesturm an der US-Ostküste betroffen sein

Berlin. Vom Schneesturm an der US-Ostküste sind auch deutsche Touristen betroffen. Mehrere Flüge fielen aus, bei den Sehenswürdigkeiten in der am stärksten betroffenen Metropole New York gibt es noch keine Einschränkungen.

Bei Lufthansa wurden nach Auskunft einer Sprecherin mehrere Flüge in die USA gestrichen. Keine Angaben machte das Unternehmen, wie viele Reisende davon betroffen waren.

Am Flughafen in Frankfurt waren am Freitag zunächst sieben USA-Flüge annulliert worden. Vom drohenden Schneesturm in den USA ist auch der Stuttgarter Flughafen betroffen. Wie eine Sprecherin mitteilte, fällt am Sonnabend ein Flug nach New York aus.

An der Ostküste der USA wird mit einem schweren Winter-Unwetter gerechnet, das über die Staaten New York und Pennsylvania sowie die Region Neuengland ziehen soll. Besonders schlimm könnte es am Freitagabend und in der Nacht zum Sonnabend werden. Deshalb wurden in den USA auch schon tausende Flüge abgesagt.

Air Berlin hatte bis Freitagvormittag einen Flug von Düsseldorf nach New York gecancelt. Nach Angaben eines Sprechers beobachte die Airline die weitere Entwicklung und werde entsprechend reagieren. Bei United Airlines sind bislang nur Flüge nach New York betroffen. Diese wurden komplett gestrichen. Andere Ziele seien noch nicht betroffen. Der Frankfurter Flughafenbetreiber Fraport sprach am Freitagvormittag zunächst von sieben Annullierungen. Eine Prognose zu weiteren möglichen Flugstreichungen sei nicht möglich, sagte ein Sprecher. In den USA selbst wurden bereits rund 3000 Flüge gestrichen.

In New York gibt es nach Angaben einer Sprecherin von New York Tourismus bislang noch keine Einschränkungen für Touristen. Dies könne sich jedoch im Laufe des Tages ändern. Für die zweite stark betroffenen Metropole Boston gab es zunächst keine Auskünfte. Eine Sprecherin in Deutschland konnte keine Aussage dazu machen.

Laut dem Visit-USA-Committee zählt der Februar nicht zur Hauptreisezeit für deutsche Touristen an der Ostküste der USA. Genaue Zahlen, wie viele Touristen sich derzeit in den USA aufhalten und betroffen sein könnten, gibt es jedoch nicht. "Es werden keine Massen sein, aber New York und Boston sind Ganzjahresziele", so ein Sprecher.

(dpa)
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