31.01.13

Goldener Leibniz-Keks

Original-Krümelmonster meldet sich in Keks-Affäre

"Das geht mir mächtig auf den Keks", sagte das Krümelmonster. Bahlsen streitet Marketing-Gag ab. Geschichte sorgt für weltweites Interesse.

Foto: dpa

Der gestohlene Bahlsen-Keks ist wieder da! Ein Kriminaltechniker mit Mundschutz und ein Feuerwehrmann nehmen im Januar dieses Jahres den goldenen Keks ab

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Hannover. Der Dieb des goldenen Kekses in Hannover hat sich bisher nicht auf das Angebot der Firma Bahlsen eingelassen. Das Unternehmen stellte in Aussicht, 52.000 Packungen Leibniz Kekse an 52 soziale Einrichtungen zu spenden, sollte der Unbekannte das von der Fassade des Stammhauses gestohlene Wahrzeichen wieder herausrücken. "Es gibt nichts Neues", sagte eine Polizeisprecherin am Donnerstag.

Spätestens seit ein mit "Krümelmonster" unterzeichneter Bekennerbrief aufgetaucht ist, macht der Keks-Klau auch international Schlagzeilen. Im Internet wird diskutiert, ob es sich bei dem Verschwinden des 20 Kilo schweren vergoldeten Gebäcks aus Bronze möglicherweise um eine geschickt eingefädelte Werbekampagne handelt. Firmenchef Werner M. Bahlsen bestreitet das vehement.

Dem Bekennerschreiben war ein Foto beigefügt: Es zeigt eine Person im Krümelmonster-Kostüm, die einen großen goldenen Keks in den Händen hält. Ob es sich dabei um eine Fotomontage handelt, ist noch unklar. Das Krümelmonster aus der "Sesamstraße" findet den Erpressungsversuch seines Doppelgängers übrigens wenig witzig. Der NDR zitierte es am Donnerstag mit den Worten: "Das geht mir mächtig auf den Keks."

Auf dem Twitter-Account der Sesamstraße war bereits am Dienstag zu lesen: "Me no steal the golden cookie. But me willing to help find real cookie thief!" ("Ich habe den goldenen Keks nicht gestohlen. Aber ich werde helfen, den wahren Keks-Dieb zu finden!" Die Original-Krümelmonsterfigur aus den USA ist gerade in Hamburg zu Gast, weil Dreharbeiten der deutschen Ausgabe der "Sesamstraße" mit Sänger Udo Jürgens anstehen.

Keks-Diebstahl des Krümelmonsters geht um die Welt


Die Nachricht über das Krümelmonster als mutmaßlichen Dieb des goldenen Kekses hat inzwischen weltweites Medieninteresse ausgelöst. Seitdem der Erpresserbrief des Krümelmonsters aufgetaucht ist, berichten vor allem amerikanische Medien über den Fall. "Ist das Krümelmonster böse geworden? 20-Kilo-Teil von deutscher Statue gestohlen", titelte der amerikanische Fernsehsender "NBC News".

Die "Huffington Post" schrieb online: "Krümelmonsters Erpresserbrief: Deutscher Dieb, der riesigen goldenen Bahlsen Keks stahl, erhebt Forderungen".

(dpa)
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