30.01.13

Berlin

Säurealarm am Alex durch Graffiti-Schmiererei verursacht

An Bus- und Straßenbahnhaltestellen am Alexanderplatz wurde die Flusssäure hinterlassen. Die Polizei hatte das Gebiet daraufhin abgesperrt.

Foto: dpa
Säurealarm am Berliner Alexanderplatz
Ein Kriminaltechniker sichert in Berlin an der Karl-Liebknecht-Straße am Alexanderplatz an einer Haltestelle der Sraßenbahn Spuren

Berlin. Der Säurealarm am Berliner Alexanderplatz ist laut Polizei durch eine Graffiti-Schmiererei verursacht worden. "Die Täter wollten ihren Schriftzug mittels hochgiftiger Flusssäure in die Glasscheiben an den Haltestellen einätzen", sagte eine Sprecherin der Berliner Polizei am Mittwoch. Hinweise auf die rücksichtslosen Schmierfinken gebe es bisher nicht. Eine Schülerin und zwei Mitarbeiter einer Werbefirma waren am Dienstagmorgen am Alex mit der ätzenden Flusssäure in Berührung gekommen. Sie wurden leicht verletzt und mussten in einer Klinik behandelt werden.

"An der Kleidung der Verletzten haben die Kriminaltechniker keine weiteren Säurespuren gefunden", sagte die Sprecherin weiter. Das habe eine Laboruntersuchung ergeben, deren Ergebnis am Mittwoch vorlag. An Bus- und Straßenbahnhaltestellen am Alexanderplatz war die Flusssäure hinterlassen worden. Die Polizei hatte das Gebiet daraufhin abgesperrt.

"Manche Graffiti-Schmierer versetzen ihre Farben und Lackstifte mit ätzender Flusssäure", erklärte die Sprecherin der Polizei. Dadurch ätzten Schriftzüge und Buchstaben sich in Glasscheiben ein und ließen sich nicht mehr wegwischen. Passanten, die dann zufällig mit den giftigen Säureresten in Berührung kommen, müssten sich auf jeden Fall von einem Arzt behandeln lassen.

Im vergangenen Jahr hatten Unbekannte mehrere Glasscheiben am U-Bahnhof Eberswalder Straße in Berlin-Prenzlauer Berg mit Flusssäure bemalt. Das Landeskriminalamt ermittelte. Die Täter sind bislang nicht gefasst.

(dpa)
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