24.01.13

Sängerin

Beyoncé gibt zu: Auftritt bei Vereidigung war Playback

"Ich bin eine Perfektionistin", sagt der Superstar. Sie habe nicht genügend Zeit für Tonproben gehabt. Zudem sei es sehr kalt gewesen.

Foto: REUTERS
File photo of Beyonce singing the U.S. National Anthem during the presidential inauguration in Washington
Viel Gefühl, wenig Stimme: Bei der feierlichen Amtseinführung von US-Präsident Barack Obama (r.) sang Superstar Beyonce die amerikanische Nationalhymne nicht live

Washington. Nach über einwöchigem Schweigen hat die Sängerin Beyoncé zugegeben: Während ihres Auftritts bei der feierlichen Amtseinführung von US-Präsident Barack Obama lief ein Playback. "Ich bin eine Perfektionistin", sagte sie am Donnerstag in New Orleans. "Ich übe, bis mir die Füße bluten".

Bei der Vereidigung vor dem Kongress in Washington habe sie aber nicht mehr genügend Zeit für Tonproben gehabt. Außerdem sei es sehr kalt gewesen. Da habe sie sich bei der Nationalhymne lieber auf ein Playback verlassen. Das sei bei Auftritten dieser Art im Showgeschäft durchaus üblich. "Ich hätte mich nicht wohlgefühlt, live zu singen", sagte die Sängerin.

Bei ihrem geplanten Auftritt beim Super Bowl – der amerikanischen Football-Meisterschaft – am kommenden Sonntag in New Orleans wolle sie aber auf alle Fälle live singen.