19.01.13

Modeevent Berliner Fashion Week mit "Stylenite" beendet

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Foto: AFP

Prominente aus Politik und Showbusiness strömten an die Laufstege. Die Berliner Fashion Week war noch nie so groß wie in diesem Jahr.

Berlin. Mit der traditionellen "Stylenite" des Berliner Designers Michael Michalsky ist am Freitagabend die Berliner Fashion Week zu Ende gegangen. Unter dem Motto "Broken Promises" – gebrochene Versprechen – zeigte Michalsky vor hunderten Gästen im Berliner Tempodrom eine für ihn ungewöhnlich düstere Mode. Bei den Laufstegschauen am Brandenburger Tor schloss der deutsch-polnische Designer Dawid Tomaszweski mit seinen puristischen Entwürfen das viertägige Spektakel ab.

"Die Fachbesucher waren begeistert von den Kollektionen für den kommenden Herbst und Winter, die diese Woche gezeigt wurden", sagte der für die Mercedes-Benz Fashion Week verantwortliche Event-Manager Jarrad Clark. "Berlins Ruf als Standort für die Modezukunft hat sich bestätigt."

Mit insgesamt mehr als einem Dutzend Einzelmessen war die Modewoche diesmal so groß wie noch nie. Für das Wochenende standen noch einige kleinere Schauen und Events auf dem Programm. Die Veranstalter rechneten mit insgesamt rund 250 000 Besuchern. Genaue Zahlen soll es erst in einigen Tagen geben.

Bei der "Stylenite" saß neben Sänger Herbert Grönemeyer auch Berlins Regierender Bürgermeister und bekennender Fashion Week-Freund Klaus Wowereit (SPD) im Publikum. Selbst der Laufsteg war prominent besetzt: Der Schauspieler Jimi Blue Ochsenknecht (21) feierte im langen schwarzen Mantel und mit schwarzem Hut sein Model-Debüt. Mama Natascha stolz in der ersten Reihe.

Schwarz, Grau und Petrol dominierten den Laufsteg. Die Schnitte waren elegant, die Models trugen oben herum fast ausschließlich Blusen, Hemden oder Blazer. Auffällig: Frau darf im kommenden Winter viel Bein zeigen, Michalsky präsentierte ultrakurze Miniröcke. Und auch einen eindeutigen Frisurtrend setzte der Designer: Die Elvis-Tolle ist wieder im Kommen.

((dpa))