07.01.13

Vergewaltigung in Indien

Mutmaßliche Mörder von indischer Studentin vor Gericht

Den fünf Beschuldigten droht der Galgen. Bei einem sechsten wird geprüft, ob er minderjährig ist. Familie der Toten fordert Hinrichtung.

Foto: dpa
Menschen zünden für die vergewaltigte Inderin Kerzen an
Menschen zünden für die vergewaltigte Inderin Kerzen an

Neu-Delhi. Vor Beginn des Mordprozesses gegen fünf mutmaßliche Peiniger des indischen Vergewaltigungsopfers sind die Männer am Montag vor Gericht in Neu Delhi erschienen. Reporter berichteten, dass die Beschuldigten von Polizisten in den Gerichtssaal geführt wurden.

Richterin Namrita Aggarwal hatte die Öffentlichkeit zuvor ausgeschlossen und den überfüllten Verhandlungssaal räumen lassen. Sie begründete das damit, dass die Sicherheit der Verdächtigen in der Menge nicht gewährleistet sei.

Den fünf Männern sollte am Montag die Anklageschrift übergeben werden, in der ihnen außer Mord auch Vergewaltigung und andere Verbrechen vorgeworfen werden.

Danach soll der Fall an ein neues Schnellgericht in Neu Delhi verwiesen werden. Ein konkretes Datum für den in den kommenden Tagen erwarteten Beginn der Verhandlung gibt es noch nicht.

Den fünf Beschuldigten droht der Galgen. Bei einem sechsten Verdächtigen wird noch mit Knochentests geprüft, ob er – wie von ihm selbst behauptet – minderjährig ist.

Das 23-jährige Opfer war am 16. Dezember in einem fahrenden Bus in Neu Delhi vergewaltigt und gefoltert worden. Vor gut zwei Wochen starb die junge Frau an ihren Verletzungen. Ein Begleiter der 23-Jährigen überlebte verletzt.

Die Familie der Toten fordert die Hinrichtung aller sechs Beschuldigten. "Den Tod für alle sechs von ihnen", sagte der Vater der Studentin der britischen Sonntagszeitung "The Sunday People". "Diese Männer sind Monster. An ihnen sollte ein Exempel statuiert werden."

(dpa)
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