26.12.12

Wirbelstürme

Dutzende Tornados wüten zu Weihnachten in den USA

Mehr als 240.000 Menschen waren in der Nacht zu Mittwoch ohne Strom. 30 Tornados sollen über den Süden und Mittleren Westen gezogen sein.

Foto: dapd
Christmas Weather Alabama Storms
Eine zerstörte Schule im US-Bundesstaat Alabama

Washington. Schwere Stürme mit Dutzenden Tornados haben über Weihnachten zu massiven Stromausfällen in Teilen der USA geführt. Mehr als 240.000 Menschen im Süden und Mittleren Westen verbrachten die Nacht zum Mittwoch im Dunkeln in ihren Häusern, wie die Agentur Bloomberg unter Berufung auf Elektrizitätsgesellschaften berichtete.

Insgesamt wurden dem Sender CNN zufolge am Dienstag fast 30 Tornados gemeldet – das sei die bisher höchste Zahl an einem Weihnachtstag in den USA. Betroffen war demnach auch die Hafenstadt Mobile im Bundesstaat Alabama. Hier habe ein Wirbelsturm teils schwere Verwüstungen angerichtet.

Little Rock, die Hauptstadt des US-Bundesstaats Arkansas, erlebte derweil die weißesten Weihnachten seit fast 90 Jahren. Während es dort sonst nur sehr selten schneit, bescherte die Sturmfront der Stadt diesmal eine mehr als 20 Zentimeter hohe Schneedecke.

Das Schlechtwettergebiet über den USA zog am Mittwoch in Richtung Nordosten. In Teilen Neuenglands wurden heftige Schneefälle und Glatteis erwartet.

(dpa)
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