23.12.12

Dresden

1000 Einbrüche - Europaweit aktive Bande gefasst

Sie steigen in Parterrewohnungen ein, stehlen Bargeld und Schmuck. Drei der Einbrecher wurden jetzt gefasst.

Foto: ZB/DPA
Wohnungseinbruch
Ein vermummter Einbrecher betritt über eine Terrassentür eine Wohnung (Symbolbild)

Dresden. Tatort Parterrewohnung: Die Dresdner Polizei hat kurz vor Weihnachten drei Mitglieder einer europaweit agierenden Einbrecherbande gefasst. Auf das Konto der Gruppe könnten geschätzt um die 1000 Wohnungseinbrüche gehen, teilte Dresdens Polizeipräsident Dieter Kroll am Sonntag mit. Er sprach von "international agierender Organisierter Kriminalität". Teile der Bande und die Wege des gestohlenen Geldes seien aber noch unbekannt.

Die drei am Freitagabend festgenommenen Männer – 37, 39 und 44 Jahre alt – sitzen in Untersuchungshaft. Gegen sie wurden Haftbefehle wegen mehrfachen bandenmäßigen Einbruchs erlassen, sagte ein Polizeisprecher. Ihre DNA-Profile stimmen mit Spuren von Einbruchserien im Frühjahr in Dresden sowie in Berlin und Hamburg überein. Die Diebe gelangten meist über eine Balkon- oder Terrassentür in ruhig gelegene Parterrewohnungen.

Nach ersten Erkenntnissen gehören die drei verhafteten Rumänen zu einer mindestens sechsköpfigen Gruppe. Sie soll allein in der vergangenen Woche für 17 Wohnungseinbrüche in Dresden verantwortlich sein. Bei ihren Beutezügen hatten es die Männer auf Bargeld und Schmuck abgesehen, teure Technik blieb unberührt. Die Gruppe hatte sich in einem Hostel eingemietet. Die Polizei fand dort mehrere Tausend Euro – in einer Tüte unter einem Bett.

Die Ermittlungsgruppe "Balkon" war den Tätern auf die Spur gekommen. Den Beamten war im Stadtteil Laubegast ein Auto mit bulgarischen Kennzeichen aufgefallen, das schon bei der Einbruchsserie im März eine Rolle gespielt hatte. Die Polizisten postierten sich in der Nähe des abgestellten Wagens. Als die Männer sich näherten, klickten die Handschellen. Drei Komplizen sind verschwunden, sagte der Polizeisprecher. "Wir gehen davon aus, dass es ein weiteres Auto gibt."

(dpa)
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