08.12.12

Großeinsatz

Räuber nach misslungenem Überfall weiter auf der Flucht

Die Polizei sucht weiter nach einem Räuber in Frankfurt m Main. Er soll 30 bis 35 Jahre alt und mit einer silbernen Pistole bewaffnet sein.

Foto: dapd
Polizisten stehen in Frankfurt am Main vor einem Gebäude, nachdem im Zusammenhang mit einem Banküberfall, bei dem eine Schusswaffe gebraucht wurde, ein mutmaßlicher Täter geflohen ist
Polizisten stehen in Frankfurt am Main vor einem Gebäude, nachdem im Zusammenhang mit einem Banküberfall, bei dem eine Schusswaffe gebraucht wurde, ein mutmaßlicher Täter geflohen ist

Frankfurt/Main. Von dem bewaffneten Räuber, der Frankfurts City in Atem gehalten hat, fehlte auch am Sonnabend jede Spur. "Die Ermittlungen laufen, Einzelheiten geben wir momentan nicht bekannt", sagte ein Polizeisprecher am Sonnabendmorgen. Eine heiße Spur gebe es aber nicht. Der mit einer Pistole bewaffnete Mann hatte am Freitagmittag zwei Geschäftsleute überfallen, die gerade 45.000 Euro bei einer Bank abgehoben hatten. Der Überfall ging schief. Ohne Beute floh der Täter wahrscheinlich in ein Bürohaus. Eine groß angelegte Durchsuchungsaktion der Polizei brachte jedoch nichts.

Begonnen hatte alles um 12.00 Uhr mittags. Der Bewaffnete soll nach Zeugenaussagen am zentralen Roßmarkt die beiden Geschäftsleute überfallen haben, als sie aus der Bank kamen. Zeugen zufolge lauerte der Täter den beiden Opfern an deren Wagen auf und bedrohte sie mit einer Pistole. Er sei dann zu den Beiden in den schwarzen Mercedes gestiegen. Einer der Geschäftsleute konnte der Polizei zufolge jedoch fliehen.

Der Täter soll ihm gefolgt sein. Der zweite Geschäftsmann rannte hinterher. Dann kam der Hinweis, der zur Durchsuchung führte: Eine Zeugin wies auf ein mehrstöckiges Gebäude, in dem sich Läden, Praxen und Büros befinden, und rief: "Der ist da rein!" Die Polizei räumte das Haus beziehungsweise wies die Leute an, sich einzuschließen.

Zur Verstärkung rückte ein Sondereinsatzkommando an, wurde aber nicht gebraucht. Die Polizei sperrte die Umgebung ab und begann, das Haus zu durchkämmen. Es habe weder Anzeichen für eine Geiselnahme noch dafür, dass der Täter versucht habe, sich zu verschanzen, so die Polizei nach Ende der Aktion. Schüsse seien nicht gefallen.

Kurz vor 16.00 Uhr hob die Polizei die Straßensperren wieder auf, ließ den Mercedes der Geschäftsleute abschleppen – und am Roßmarkt zog wieder Normalität ein.

(dpa)
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