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Aus aller Welt

Tote bei Schützenfest-Umzug in Menden

Unglücksfahrer wurde durch Polizeiauto gestoppt

Der 79-jährige Autofahrer, der in Menden ungebremst in einen Schützenumzug gerast ist, wurde von einem geparkten Polizeiauto abgebremst. Noch ist die Ursache des Unglücks unklar.


Foto: Getty

Menden. Bei dem Unglück im sauerländischen Menden, bei dem drei Menschen starben, ist der 79-jährige Fahrer ungebremst mehr als 50 Meter durch die Menge gerast. Anschließend prallte sein Auto auf einen abgestellten Streifenwagen. Der Polizeiwagen sei durch die Wucht des Aufpralls in ein weiteres am Straßenrand abgestelltes Fahrzeug gedrückt worden, berichtete ein Polizeisprecher am Sonntag. Beide Fahrzeuge seien zu diesem Zeitpunkt nicht besetzt gewesen: „Die Kollegen hatten Glück. Sie standen neben dem Wagen.“

Der Fahrer des Unglückswagens aus dem Märkischen Kreis wurde bei dem Unfall verletzt, er sollte jedoch möglichst noch am Sonntagabend von der Polizei vernommen werden. „Wir werden ihn befragen, sobald dies aus ärztlicher Sicht möglich ist“, so der Sprecher. Die Unglücksursache sei weiterhin noch völlig unklar. Derzeit deute aber nichts auf eine geplante Tat hin.

 

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Bei dem Unfall am Sonntagnachmittag war der Mann mit seinem schwarzen Wagen in das Ende eines Schützenumzugs gerast. Dabei waren drei Mitglieder eines Schützenvereins getötet worden. Vier Menschen werden nach Polizeiangaben mit schweren Verletzungen in die umliegenden Krankenhäuser behandelt. Dutzende von Teilnehmern und Besuchern des Schützenumzugs wurden leicht verletzt oder erlitten einen Schock.

(dpa)

 

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