20.02.12

Ex-Ehemann sorgt für Eklat beim Abschied von Whitney Houston

Newark. Whitney Houston hat ihre letzte Ruhe gefunden: In einem goldenen Leichenwagen wurde der Sarg der Sängerin gestern zum Fairview-Friedhof in Westfield (US-Staat New Jersey) gefahren. Dort wurde die Souldiva, die vor einer Woche tot in einem Hotelzimmer aufgefunden worden war, streng abgeschirmt zu Grabe getragen und neben ihrem Vater beerdigt.

Am Tag zuvor hatten in ihrer Heimatstadt Newark 300 Angehörige und Freunde in einer vierstündigen Trauerfeier Abschied von der 48-Jährigen genommen. Alicia Keys sang "Send Me An Angel", Stevie Wonder überraschte mit dem Geständnis, dass er früher "ein bisschen verliebt in Whitney" gewesen sei, und Hollywoodstar Kevin Costner, Filmpartner von Houston in "Bodyguard", sagte mit brechender Stimme in seiner Trauerrede: "Nun gehst du, Whitney - eskortiert von einer Armee von Engeln." Für einen Eklat sorgte Houstons Ex-Ehemann Bobby Brown, der den Gottesdienst in der Baptistenkirche New Hope nach wenigen Minuten wieder verließ. Er berührte nur kurz Houstons Sarg. Später erklärte er, dass er und seine Kinder wiederholt aufgefordert worden seien, sich auf einen anderen Platz zu setzen. Deswegen sei er gegangen. Die Feier endete mit Houstons größtem Hit "I Will Always Love You". Aretha Franklin hatte ihren angekündigten Auftritt wegen einer Erkrankung absagen müssen.

((dpa))