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Nowitzki und die Dallas Mavericks patzen "richtig übel"

Die Texaner mussten sich den New Jersey Jets, nur die Nummer 12 im Osten, mit 92:93 geschlagen geben. Der amtierende Champion Dallas Mavericks belegt nach 21 Siegen aus 35 Spielen den derzeit vierten Platz in der Western Conference.

Dirk Nowitzki schirmt den Ball vor Kris Humphries ab
Foto: dapd/DAPD

Dallas. Dirk Nowitzki und die Dallas Mavericks haben in der nordamerikanischen Basketball-Profiliga NBA eine 92:93 (45:56)-Heimniederlage gegen die New Jersey Nets hinnehmen müssen. Nowitzki war am Dienstag (Ortszeit) mit 24 Punkten erfolgreichster Werfer bei den Mavericks. Auf der anderen Seite aber trumpfte Brook Lopez mit 38 Punkten groß auf und führte New Jersey zum elften Saisonsieg. Der amtierende Champion Dallas Mavericks belegt nach 21 Siegen aus 35 Spielen den derzeit vierten Platz in der Western Conference.

Auch Nowitzki hatte insgesamt einen schwachen Tag erwischt. Der 33-Jährige traf nur sieben seiner 19 Würfe aus dem Feld und patzte sogar für ihn außergewöhnliche viermal von der Freiwurflinie. „Es war brutal. Wir haben das ganze Spiel über keinen Wurfrhythmus gefunden. Es war richtig übel“, schimpfte Nowitzki.

Die „Mavs“ kamen insgesamt lediglich auf eine indiskutable Trefferquote von 36 Prozent, hätten die Partie aber dennoch fast noch gewonnen. Jason Kidd brachte die Gastgeber kurz vor Schluss per Dreier mit 92:91 in Führung und schloss damit einen 13:2-Lauf der Texaner ab.

Auch nachdem Nets-Center Brook Lopez, mit 38 Punkten bester Werfer bei den Gästen, sein Team von der Freiwurflinie wieder in Front gebracht hatte, hatten die „Mavs“ noch alles in der Hand. Doch Kidd vergab in der Schlusssekunde den nächsten Dreier und bescherte New Jersey damit den ersten Sieg in Dallas seit fast zwölf Jahren.

Vor allem für den früheren Dallas-Coach Avery Johnson war der Erfolg eine Genugtuung. Sein Nachfolger Rick Carlisle war dagegen ernüchtert. „Es hat von vorne bis hinten nur wenig zusammengepasst“, sagte Carlisle. Bereits in der Nacht zum Donnerstag hatten Nowitzki und Co. aber in Memphis die Chance zur Wiedergutmachung.

Eine Niederlage gab es auch für Chris Kaman und die New Orleans Hornets. Bei den Chicago Bulls schnupperten die Gäste beim 95:99 aber lange an einer Überraschung. Kaman glänzte mit 17 Punkten und elf Rebounds, Bulls-Leader Derrick Rose war mit 32 Zählern jedoch erneut nicht zu stoppen.

Für Kobe Bryant von den Los Angeles Lakers hatte das Allstar-Spiel indes unschöne Folgen. Bryant trug bei einem Foul von Miami-Heat-Star Dwyane Wade nicht nur einen Nasenbeinbruch, sondern auch eine Gehirnerschütterung davon. Die Lakers werden von Tag zu Tag entscheiden, wann der wertvollste Spieler (MVP) von 2008 wieder zum Einsatz kommt.

Mit Material von dapd und sid

 

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