"Mission Possible" statt Impossible

Wer ist der Schnellste im dunklen Raum?

Foto: KESS Family Entertainment Center

Auf die Plätze, fertig, los! Die einzigartige Laserattraktion Deutschlands im SchwarzLICHTviertel ist etwas für alle Tom-Cruise-Fans.

Hamburg. Es ist dunkel und neblig. Am Ende des acht Meter langen und zwei Meter breiten Raums befindet sich ein mit rotem Leuchtstreifen versehener Button – das Ziel. Das Problem: Vor mir baut sich ein Gewirr voller grüner Laserstahlen auf. Jetzt ist Geschick und Präzision gefragt. Den Startbutton drücken, die Zeit läuft - und ich schlängel mich durch die Laserstrahlen. Bloß nichts berühren und trotzdem so schnell wie möglich sein. Ich winde mich graziös von einer zur anderen Seite des Raums, mal kriechend, mal stehend und immer darauf achtend, keine falsche, unvorsichtige Bewegung zu machen. Plötzlich blitzt es auf. Einen Laser muss ich wohl übersehen haben. Am Ende des Raumes drücke ich den erlösenden Button. Die Uhr wird gestoppt, und ich erhalte einen Ausdruck mit meiner Laufzeit. Gleich noch mal probieren, das muss doch ohne Fehler zu schaffen sein.

Das Spiel

Ein dunkler Raum, Nebel und zu überwindende Laser erinnern sie an Tom Cruise und Mission Impossible? Damit liegen sie gar nicht so falsch! Gemeint ist das "Mission Possible" aus dem SchwarzLICHTviertel in Hamburg-Stellingen, der Deutschlandweit erste Laserparcours. Wer nach oder vor dem Minigolfen unter Schwarzlicht etwas Abwechslung braucht, sollte sich diesen Geschicklichkeitsparcours genauer ansehen, zumal er momentan noch für jeden Besucher kostenlos ist.

Mission Possible ist eine abwechslungsreiche Unterhaltung für Jung und Alt. Ziel des Spiels ist es, in möglichst kurzer Zeit die Laserhürden zu überwinden. Dabei gibt es drei Schwierigkeitsgrade, die sich an der Anzahl der Laserhindernisse unterscheiden. Über die acht Laserstrahlen für Anfänger können die Profis mit 28 Strahlen nur müde lächeln. Doch Vorsicht: Beim Durchschreiten des Raums sollten sie genau so geschickt vorgehen wie Tom Cruise. Sobald ein Laserstrahl durchbrochen wird, wird man von einem Blitzlicht erschreckt und erhält Strafsekunden. Ziel ist es, den markierten Button am Ende des Raums zu erreichen, bei dessen Drücken die Zeit stoppt. Gerade der Wettbewerbscharakter des Spieles animiert alle zum Wiederholen und Verbessern. Die TÜV-geprüfte Anlage ist eine echte Innovation auf dem deutschen Freizeitmarkt, die die Firma KESS Family Entertainment realisiert hat. Die Betreiber und Inhaber des Schwarzlichtviertels, Brigitte und Achim Landvogt, hatten die Idee aus den USA mitgebracht.

Weitere Informationen zu Mission Possible und zum SchwarzLICHTviertel unter http:// www.schwarzlichtviertel.de/ .

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