Dienstag, 14. Februar 2012, 23:31

Abendblatt als Startseite | Aboservice | E-Paper

www.abendblatt.de

  • E-Mail
  • Singles
  • Branchenbuch
  • Jobs Hamburg
  • Immobilien Hamburg
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Rechner
  • Ticket kaufen

Olympia Peking 2008

Surferin Kinzl siegt in Kiel und hofft auf China-Ticket

Kiel. Am 7. Juli schlüpfen die deutschen Olympiasegler in einer Mainzer Kaserne erstmals in ihre Teambekleidung für die Regatten vor Qingdao. Surferin Romy Kinzl (NRV) wird dann keinen Dress in den Händen halten, die 29-Jährige erfährt erst acht Tage später - dreieinhalb Wochen vor Beginn der Sommerspiele - ob sie in China dabei sein wird oder nicht.

Am Sonntag betrieb die gebürtige Berlinerin auf der Kieler Woche noch einmal Werbung in eigener Sache und sicherte sich den Gesamtsieg in der RS:X-Klasse. "Die Chance auf Olympia hat mich motiviert", sagte Kinzl, die in den vergangenen Wochen Kommentare bezüglich des Olympia-Tickets vermieden hatte. Die Athletin des Teams Hamburg/Beijing hatte die Qualifikationskriterien des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) nicht in Gänze erfüllt und muss nun auf die Gnade des DOSB-Präsidiums hoffen, das am 15. Juli über mögliche Nachrücker entscheidet.

"Natürlich macht sie sich da Hoffnungen", sagt Kinzls Freund und für Olympia qualifizierter Tornadosegler Florian Spalteholz, der sich vor Kiel ebenfalls im Surfen versucht hatte, wegen Schwielen an den Händen aber aufgab. Tornadokollege Johannes Polgar belegte im Starboot hinter NRV-Klubkamerad Alexander Hagen Rang vier, Jan und Hannes Peckolt (Hamburg/Kiel) landeten im 49er auf Platz neun. Vizeeuropameister in der nicht-olympischen X35-Klasse wurde Achim Griese (NRV).dst

 

Artikel versenden

Bitte füllen Sie alle mit * gekennzeichneten Felder aus