DFL-Sicherheitskonzept St. Pauli droht mit Ablehnung und fordert neuen Termin

Foto: dpa

Der Zweitligist beantragte bei der Deutschen Fußball Liga die Verschiebung der Abstimmung und die Bildung einer Kommission.

Hamburg. Fußball-Zweitligist FC St. Pauli droht mit einer Ablehnung des geplanten Sicherheitskonzepts im deutschen Fußball und fordert einen neuen Termin für das am Mittwoch geplante Votum. Die Hamburger stellten bei der Deutschen Fußball Liga (DFL) einen Antrag auf Verschiebung der Abstimmung zu den Anträgen und die kurzfristige Bildung einer Kommission, in die unter anderem Fanvertreter einbezogen werden sollen. Das teilte der Club am Dienstagabend mit.

Die Vertreter der Anhänger seien "nicht in einem erforderlichen Umfang" an dem bisherigen Prozess beteiligt gewesen, hieß es weiter. Darüber hinaus sei der Zeitdruck "unangemessen". Sollten die 36 Profiteams wie geplant an diesem Mittwoch über den Maßnahmenkatalog abstimmen, werde man wegen eines Beschlusses der vergangenen Jahreshauptversammmlung die einzelnen Anträge ablehnen. Die DFL wollte sich am Dienstagabend nicht dazu äußern.