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Drohungen, Rauchbomben, Übergriffe
Der Fall Kevin Pezzoni erschüttert den 1. FC Köln aufs Neue. Immer wieder hatte der Klub Probleme mit Chaoten, die sich als Anhänger des Klubs bezeichnen.
25. April 2011: Nach einer 1:4-Klatsche in Wolfsburg empfängt eine Drohbotschaft die Spieler des 1. FC Köln auf dem Trainingsplatz. Sprayer hatten die deftigen Worte auf eine Werbebande gesprüht, der Verein stellt Strafanzeige. "Hier wurden ganz klar Grenzen überschritten", sagt FC-Geschäftsführer Claus Horstmann.
5. März 2012: Rowdys aus dem Umfeld der Kölner Ultragruppe Wilde Horde greifen an einer Raststätte einen Bus mit Fans von Borussia Mönchengladbach an. Mit Pflastersteinen und Stahlrohren schlagen die teils vermummten Angreifer die Scheiben ein.
21. April 2012: Hooligans überfallen in Köln den Leverkusener Michal Kadlec, brechen ihm das Nasenbein. Die mutmaßlichen Täter sind in der Datei "Gewalttäter Sport" gelistet, werden dort als Kölner Fans geführt.
5. Mai 2012: Auf den Rängen des Kölner Stadions zünden Kölner Anhänger Rauchbomben, nachdem der Abstieg des Klubs aus der Bundesliga besiegelt ist. Beim Stand von 4:1 für den FC Bayern beendet Referee Florian Mayer das Spiel kurz vor Ablauf der 90 Minuten, weil dichte schwarze Rauchschwaden durch die Arena ziehen. Die Teams flüchten in die Kabinen, Fans stürmen den Platz. Das DFB-Urteil: Die Kölner müssen das erste Heimspiel der Zweitliga-Saison vor halb leeren Rängen austragen.













