25.02.13

Erster Titel für Swansea

Cup-Sieger Tremmel: "Der größte Moment meiner Karriere"

Der deutsche Torhüter triumphiert im englischen Ligapokalfinale mit Swansea City und hält beim 5:0 gegen Bradford seinen Kasten sauber.

Foto: dpa

Gerhard Tremmel (in Blau) nimmt mit seinen jubelnden Mitspielern den silbernen Ligapokal in Empfang

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London. Im Lametta-Regen von Wembley hüpfte Gerhard Tremmel überglücklich mit dem silbernen Ligapokal auf der Ehrentribüne herum. Der frühere Energie-Cottbus-Keeper holte sich mit Swansea City am Sonntagabend die erste große Trophäe seiner Karriere. Der Premier-League-Club aus Wales wurde seiner Favoritenrolle beim 5:0 (2:0)-Erfolg gegen den Viertligisten Bradford City absolut gerecht und qualifizierte sich damit für die Europa League. "Völlig egal, ob das jetzt gegen einen Viertligisten war – das war auf jeden Fall der größte Moment in meiner Karriere", schwärmte Tremmel.

Die Swans (Schwäne) sicherten zum 100-jährigen Clubjubiläum den ersten größeren Titel ihrer Geschichte. "Als Trainer ist das ganz oben bei meinen Erfolgen – der erste Pokal in 100 Jahren. Ich bin sehr stolz auf mein Team", sagte Coach Michael Laudrup.

Auch für den 34-jährigen Tremmel war es die Titel-Premiere. Der gebürtige Münchner wurde praktisch nicht geprüft. "Nach dem 3:0 war das Schaulaufen, da musste ich gucken, dass ich nicht erfrier da hinten", sagte Tremmel. Eigentlich ist er der Ersatzkeeper in Swanseas Team, war aber im Ligapokal gesetzt. Auch mit herausragenden Premier-League-Leistungen als Ersatz für den bereits zweimal verletzten Michel Vorm ist er zum Fanliebling in Swansea aufgestiegen.

Wembley nur fast ausverkauft

Die Tore für das Team von Trainer Michael Laudrup erzielten vor 82.597 Zuschauern im fast ausverkauften Wembleystadion Mittelfeldspieler Nathan Dyer (16./47.), der spanische Top-Torjäger Michu (40.) und der Belgier Jonathan de Guzman (59./Foulelfmeter/90.+1). "Ich hab' schon in vielen großen Stadion gespielt – aber das hier vergisst man nicht", sagte Tremmel. Bei den Bantams (Zwerghühnern) aus Bradford sah Torhüter Matt Duke die Rote Karte, nachdem er mit einem Foul an de Guzman den Elfmeter verschuldet hatte.

Bradford blieb damit nach dem bereits sensationellen Einzug ins Finale die Krönung des Pokal-Märchens verwehrt. Die Nord-Engländer hatten im Verlauf des Wettbewerbs drei Erstligisten – Wigan Athletic, FC Arsenal und Aston Villa – ausgeschaltet und waren überhaupt erst der zweite Viertligist nach Rochdale (1962), der im Ligapokal-Endspiel stand.

Dabei hatten sie sogar die Unterstützung des Dalai Lama, der ihnen in einem Schreiben "jeden Erfolg für das große Match" gewünscht hatte. Die Vereinsfarben der Bantams – Weinrot und Gold – ähneln den traditionellen Roben der tibetanischen Mönche. Deshalb hatte Bradford dem Dalai Lama im Vorjahr bei einer Konferenz in England kurzerhand ein personalisiertes Trikot geschenkt.

(dpa)
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