07.02.13

Formel 1

Vettels Start ins neue Rennjahr: 225 Kilometer auf 51 Runden

Eine halbe Stunde nach Streckeneröffnung rollte der neue Red Bull RB9 auf die Grand-Prix-Strecke im spanischen Jerez de la Frontera.

Foto: AFP
Sebastian Vettel startete am Donnerstagmorgen in die neue Rennsaison
Sebastian Vettel startete am Donnerstagmorgen in die neue Rennsaison

Jerez de la Frontera. Sebastian Vettel musste sich zur Mittagspause seinen Weg durch die Fans bahnen. Als er um 13.30 Uhr ins Motorhome des Red-Bull-Teams wollte, warteten die Anhänger des Hessen und Fotografen auf den dreimaligen Formel-1-Weltmeister. 74 Tage nach seinem dritten WM-Triumph in Serie begann für Vettel die heiße Vorbereitung auf die Mission Titel Nummer 4: Bis zum Mittag drehte er am Donnerstag dabei 51 Runden in seinem neuen Red Bull.

Vettel übernahm den RB9 von Mark Webber. Der australische Teamkollege hatte den neuen Wagen, der an der Seite violett schimmert, insgesamt 174 Runden über den 4,428 Kilometer langen Circuito de Jerez gesteuert. Größere Probleme traten nicht auf, zum Auftakt hatte sich Webber allerdings über deutliches Untersteuern beklagt. Vettel rollte dann am dritten von vier Testtagen auf dem ehemaligen Grand-Prix-Kurs in Andalusien rund eine halbe Stunde nach Streckenöffnung aus der Box.

Nach 225,828 Kilometern machte Vettel ein Päuschen. Mit Mütze auf dem Kopf bei Temperaturen von 13 Grad versuchte er möglichst fix ins Red-Bull-Motorhome zu kommen. Zeit für das ein oder andere Autogramm für gut zwei Dutzend wartende Fans war dennoch.

Mit seiner bis dahin erzielten Zeit reihte sich Vettel im Klassement auf dem sechsten Platz ein. Er war mit seiner schnellsten Runde von 1:19,676 rund drei Zehntelsekunden langsamer als sein Teamkollege bei dessen schnellsten Umlauf. Die Bestzeit am Donnerstag hielt nach der ersten Hälfte Ferrari-Pilot Felipe Massa. Er unterbot auch die bis dahin geltende Topzeit der diesjährigen Jerez-Tests des Franzosen Romain Grosjean im Lotus noch einmal deutlich und blieb als erster unter 1:18 Minuten (1:17,879).

Dahinter folgte bereits Nico Rosberg. Nachdem der neue Mercedes am Dienstag und Mittwoch wegen technischer Defekte frühzeitig ausgefallen war, spulte der Wiesbadener ein wahres Marathon-Programm ab und kam nach gut vier Stunden schon auf 89 Runden. Bei seiner schnellsten war Rosberg 1,125 Sekunden langsamer als Massa.

Die erste Testphase endet an diesem Freitag. Vom 19. bis 22. Februar können Vettel & Co erneut üben, Ort des Geschehens ist dann der Circuit de Catalunya bei Barcelona. Dort werden vom 28. Februar bis 3. März auch die letzten Testrunden absolviert. Vettels schärfster WM-Rivale im vergangenen Jahr, Fernando Alonso, steigt erst am 19. Februar in seinen neuen Ferrari ein. Die Saison beginnt am 17. März mit dem Großen Preis von Australien.

(dpa)
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