Wer derzeit bei Ian Joy auf dem Handy anruft, der bekommt nur eine Mailbox-Ansage des US-Amerikaners zu hören: „Hallo, hier spricht Ian Joy. Ich bin von Donnerstag bis Montag in Deutschland. Bitte hinterlassen Sie eine Nachricht“, sagt der frühere Linksverteidiger des FC St. Pauli, der mittlerweile bei Real Salt Lake City in der US-Profiliga sein Geld verdient.

Ian Joy.

Ian Joy.
Foto: Andreas Laible

Was genau der 27-Jährige in Deutschland will, verrät Joy auf der Mailbox zwar nicht, sehr wohl aber gegenüber abendblatt.de. Er strebe derzeit eine Rückkehr in den deutschen Profifußball an, stehe mit mehreren Zweit- und Drittligaklubs in Verbindung.

Der US-Boy mit schottischem Pass will deshalb auch in den kommenden Tagen das Gespräch mit St. Paulis Manager Helmut Schulte suchen. Am heutigen Donnerstag ist Joy bereits in der Hansestadt gelandet. Ob er bei Schulte allerdings auf offene Ohren stößt, ist eher ungewiss.

Zwar könnte St. Pauli einen guten Linksverteidiger gut gebrauchen der Vertrag von Benjamin Weigelt läuft aus, und auch Andreas Biermann konnte bislang nicht überzeugen doch Teammanager Christian Bönig relativierte ein Interesse des Kiezklubs bereits vor dem ersten Treffen: "Es gab seit Sommer keinen wirklichen Kontakt mit Ian." Einen Besuch bei seinen alten Mannschaftskollegen will Joy aber in jedem Fall einplanen.