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Sport

Sportplatz Hamburg

Welche Topsegler werden Meister der Meister?

Jochen Schümanns "Platoon"-Team setzt seine Aufholjagd bei der noch bis Sonnabend laufenden Segelweltmeisterschaft der Klasse Transpac 52 vor Lanzarote fort. Die Mannschaft auf der Hamburger Rennjacht von Harm Müller-Spreer liegt nach schwachem Start zur Halbzeit in der Gesamtwertung auf Platz fünf. Namhafte Segler steigen am Wochenende auch auf der Alster bei der "Meisterschaft der Meister" ins Boot. Olympische Medaillengewinner, Welt- und Europameister treten in Dreimannjollen des Typs Laser SB3 gegeneinander an. Mit dabei sind auch der Starboot-Spezialist Alexander Hagen (NRV) und Matchrace-Expertin Silke Hahlbrock (HSC). Los geht es am Sonnabend um 9 Uhr vor den HSC-Stegen (Gurlittinsel).

Die Premiere in der Euro Hockey League (EHL) ging für den Club an der Alster in der vergangenen Spielzeit gehörig daneben. Schon nach der 1. Runde fiel für den aktuellen deutschen Meister der Vorhang. Jetzt betritt das Team von Trainer Joachim Mahn zum zweiten Mal die Bühne der neuen europäischen Eliteklasse. In Amsterdam geht es für die Mannen um Kapitän und Olympiasieger Sebastian Biederlack morgen gegen Pocztowiec (Polen) und am Sonntag gegen Egara Terrassa (Spanien). Zwei der drei Teams kommen weiter. Titelverteidiger und Alster-Lokalrivale Uhlenhorster HC steigt erst ein Wochenende später in Lille in die neue EHL-Saison ein.

Die Chance auf einen historischen Triumph hat morgen Rudolf Kraj. Gewinnt der 30 Jahre alte Cruisergewichtler aus dem Hamburger Spotlight-Stall in Mailand gegen Lokalmatador Giacobbe Fragomeni den Kampf um den vakanten WM-Titel nach Version der WBC, wäre er der erste Tscheche, der Weltmeister im Profiboxen ist. "Das wäre für alle talentierten Nachwuchsboxer in meiner Heimat eine Riesenmotivation", sagt Kraj, der mit seiner Familie in Hamburg lebt und dort bei Conny Mittermeier trainiert. Historisches plant auch Jimmy Jamal Abboud. Der Präsident des Hamburger Amateurbox-Verbandes will "einen Empfang veranstalten, wie es ihn noch nie gegeben hat", sollte einer der vier Hamburger Starter am Wochenende in Straubing deutscher Meister werden.

Der Preis ist heiß: ein Heimspiel gegen die Bundesliga-Volleyballfrauen des Schweriner SC. "Weil wir nicht aufsteigen können, ist das für uns besonders reizvoll", sagt Stefan Schubot, Coach der zweiten Mannschaft der NA Hamburg. Allerdings müsste sein Zweitligateam einige Hürden wegräumen, ehe es zum Erstrunden-Match im DVV-Pokal gegen Schwerin kommen könnte. Zunächst wäre da der Vergleich am Sonnabend (14.30 Uhr, Moorbekhalle) gegen den Ligakonkurrenten und Lokalrivalen 1. VC Norderstedt. Der Sieger dieser Partie trifft im Anschluss auf den Hamburger Pokalsieger, das Verbandsliga-Team der VG Elmshorn.

Unglückliche Niederlage für die HSV-Fußballfrauen in der Bundesliga: Bei Tabellenführer Bayern München verloren die Hamburgerinnen durch ein Gegentor von Melanie Behringer drei Minuten vor Schluss mit 1:2. Aferdita Kameraj hatte zwischenzeitlich die Führung der Münchnerinnen durch Mandy Islacker (35.) per Foulelfmeter egalisiert (73.). Weiter spielten: Jena - Essen 3:1, Wolfsburg - Potsdam 1:5.

 

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