Bewertung: Drei neutrale Experten untersuchten für das Abendblatt die Profi-Homepages und stellten ihre persönlichen Online-Ranglisten auf
"Das Web 2.0 ist nur in Ansätzen erkennbar"
Florian Heil (31) nutzt die Seiten als Anhänger. Als Sportfan und Journalist besucht er die Heimspiele der vier Teams auch in seiner Freizeit.
1. HSV Fußball
Auch bei längerem Studium der Seite fehlt mir kaum etwas. Die schnellen Ladezeiten sorgen für gute Laune, fast alle denkbaren Inhalte werden top-aktuell angeboten. Knackpunkt: die Navigation. Die Startseite kann man sich sparen, der Hinweis "weiter", um auf die eigentliche Seite zu gelangen, ist versteckt. Dort sind beim überscrollen eines Reiters in der oberen Leiste nur die ersten drei Unterpunkte lesbar, der Rest erst beim herunterscrollen. Eine Auflistung der "HSV-Lokalitäten" in Deutschland, wo der Fan den HSV (und nicht die Konferenz) live auf Premiere verfolgen kann, wäre eine sinnvolle Ergänzung.
2. St. Pauli
Auch die St.-Pauli-Page ist seit dem Relaunch inhaltlich top. Als "Multi-Kulti"-Klub fehlt aber die englische Version, und auf den ersten Blick wirkt die Seite mit den vielen Baukästen etwas zerstückelt.
3. HSV Handball
Wenn man sich einmal an das Schwarz-Weiß-Design gewöhnt hat, bietet die Seite inhaltlich eigentlich alles, was das Fan-Herz begehrt. Zur besseren Übersichtlichkeit hätte man die volle Breite ausnutzen können, ein Drittel der Homepage ist schwarz. Gebührenpflichtige Zusatzleistungen wie Videos von Interviews fehlen.
4. Freezers
Die Eishockey-Sprache ist englisch, fehlt auf der optisch ansprechenden Homepage aber. Nicht im Angebot: Pressespiegel und eigenes Forum - angeblich aus rechtlichen Gründen. Auch hier fehlen Zusatzleistungen.
Allgemein
Alle Homepages lassen kaum Wünsche offen, die Unterschiede sind für den Gelegenheits-User marginal. Der Trend zum Web 2.0 ist erkennbar, lässt sich aber ausbauen. Benutzern fehlt die Option, Blogs zu schreiben, eigene Fotos und Videos hochzuladen und Tauschbörsen zu pflegen.







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