Dienstag, 14. Februar 2012, 15:13

Abendblatt als Startseite | Aboservice | E-Paper

www.abendblatt.de

  • E-Mail
  • Singles
  • Branchenbuch
  • Jobs Hamburg
  • Immobilien Hamburg
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Rechner
  • Ticket kaufen

Sport

Handball Champions League: HSV hofft auf das große Los

HAMBURG. In der Kabine servierten Betreuer Winfried Seng und der verletzte Rückraum-Youngster Jan Schult den Männern des HSV Hamburg nach dem 38:23 gegen den ukrainischen Meister Saporischschja einige Biere. Möglich, dass auf der Geschäftsstelle des deutschen Handball-Vizemeisters heute in der Schnackenburgallee 149 die eine oder andere Flasche Sekt geköpft wird - wenn Fortuna und Peter Krebs mitspielen.

Der HSV-Geschäftsführer ist von 11 Uhr an im Wiener Hotel Altmannshof Zeuge der Auslosung der zweiten Gruppenphase der Champions League und wird die drei nächsten Gruppengegner per SMS an Präsident Andreas Rudolph, Trainer Martin Schwalb (Scherzhaft: "Ich hoffe, ich bin in seinem Verteiler . . .") und Sportchef Christian Fitzek übermitteln (Auslosung auch im Internet unter www.ehfcl.com).

Die Bundesliga und die Liga Asobal sind mit je vier Klubs unter den besten 16 vertreten. Da der HSV laut Europäischer Handball Föderation (EHF) nicht auf die anderen deutschen Gruppensieger THW Kiel und VfL Gummersbach trifft, jedoch alle vier Teams von der iberischen Halbinsel ihre Staffeln gewannen, kann es der spanische Meister BM Ciudad Real, Vize Portland San Antonio, Ademar Leon oder FC Barcelona sein. Achter Gruppensieger ist Pick Szeged (Ungarn).

"Barça", zuletzt nur Vierter in Spanien, ist mit sieben Siegen Rekord-Champion der EHF. Nicht nur deshalb hofft der HSV auf den FC: ",Barça' hat auch aufgrund der Fußball-Tradition den größten Namen", weiß Krebs. Damit ließe sich in der zweiten Gruppenphase, die zwischen dem 6. und 10. Februar beginnt und bis Ende März dauert, die Color-Line-Arena ausverkaufen. Ebenso mit Flensburg, einziger deutscher Gruppenzweiter. Brutto-Einnahmen von je 250 000 Euro wären sicher; beim "Königsklassen"-Debüt mit drei Spielen in der Sporthalle kassierte der HSV bisher nur 15 000 Antrittsgage. "Wir fahren nicht mit dem Taschenrechner nach Wien, wir wollen auch ins Halbfinale", stellte Krebs klar. Das schafft nur der Gruppensieger. Das brächte noch mal 50 000 Euro. Fürs Erreichen der zweiten Gruppenphase hat der HSV jetzt 30 000 Euro sicher, pro Punkt folgen 10 000 Euro.

In Hamburg ist der für die Champions League obligatorische "Taraflex"-Boden nicht nur bereitet, er bleibt bis morgen Abend liegen: Beim DHB-Pokal-Achtelfinale (Mittwoch, 20.15 Uhr, Krochmannstraße 55) gegen den TV Großwallstadt wird er nicht nur im Internet-Fernsehen HBL-TV ein gutes Bild abgeben. Bis gestern waren indes erst 1400 Tickets verkauft. Großwallstadt gilt in Deutschland halt auch nicht (mehr) als das ganz große Los . . .str

 

Artikel versenden

Bitte füllen Sie alle mit * gekennzeichneten Felder aus