Basketball-Party um Mitternacht
Mitternachtsbasketball ist für Roland Oghbassilase jeden Freitag ein Pflichttermin. Von 21 bis ein Uhr rennt er in der Schulsporthalle an der Ahrenshooper Straße von Korb zu Korb. Da wollte er auch diese Woche keine Ausnahme machen. Und so feierte er in seinen 17. Geburtstag hinein - im Sportdress statt im Discolook.
"Die Party holen wir am Sonnabend bei mir zu Hause nach", sagt der Schüler der Erich-Kästner-Gesamtschule. Einige der Basketballer werden dann auch dabei sein, denn er habe viele als Freunde gewonnen. Er beherrscht aber nicht nur das Zocken auf dem Freiplatz, seit fünf Jahren spielt er auch im Verein.
Im Verein war Patrick Wippold nie, Basketball spielt er aber gut. In der Halle kommt ihm eine besondere Rolle zu: Der 21-Jährige absolviert bei der Hamburger Sportjugend sein Freiwilliges Soziales Jahr. Seit September des vergangenen Jahres ist er jedes Wochenende unterwegs. Sonnabends und sonntags bietet er mit einem Übungsleiter in Kirchdorf neben Basketball noch Volleyball und Fußball an. Als "älterer Bruder" ist er das Bindeglied zwischen den Jugendlichen und Betreuern. Seine Arbeit macht ihm Spaß: "Ich lerne hier, mit verschiedenen Charakteren umzugehen."
Philipp Schmidt ist seit vier Jahren Stammgast in der Halle und beim Mitternachtsbasketball. "Ich treffe viele Freunde, mache Sport, unterhalte mich über Basketball und die Betreuung ist super", sagt der 24-jährige Gas- und Wasserinstallateur.
Nach vier Stunden Dribblings und Würfen stand morgens um ein Uhr der Sieger fest. Das beste Team hieß Detroid und freute sich über einen Präsentkorb. Oghbassilase ging da zwar leer aus, aber Geschenke hat er am Sonnabend bestimmt noch bekommen.







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