Nach der dritten Niederlage droht nun am Freitag das Saisonende.

Machtlos: Freezers-Torhüter Jean-Marc Pelletier, hier gegen Tyson Mulock, wurde von seinen Vordermännern im Stich gelassen.

Machtlos: Freezers-Torhüter Jean-Marc Pelletier, hier gegen Tyson Mulock, wurde von seinen Vordermännern im Stich gelassen.

Berlin/Hamburg. Die Spieler der Hamburg Freezers können sich langsam auf den Urlaub vorbereiten. Im dritten Spiel der "Best-of-seven"-Viertelfinalserie unterlag die Mannschaft von Trainer Paul Gardner bei Titelverteidiger Eisbären Berlin mit 2:7 (0:3, 2:3, 0:1) und liegt damit 0:3 zurück. Noch nie ist es einer Mannschaft in der Geschichte der Deutschen Eishockey-Liga (DEL) gelungen, einen solchen Rückstand aufzuholen. Eine weitere Pleite im vierten Spiel am Freitag in der Color-Line-Arena, und die Saison 2008/09 ist Geschichte.

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Das Spiel stand schon von vornherein unter keinem guten Stern. Das Duell der beiden Anschutz-Teams begann mit 20 Minuten Verspätung, da ein technischer Defekt die Lichtanlage der Berliner O2-World lahmlegte. Als es dann endlich losging, fehlte den Freezers trotzdem der Durchblick. Tyson Mulock brachte die Eisbären früh in Führung, die sie bis zum Ende auch nicht mehr hergaben. Die Freezers waren über die gesamte Spielzeit mit den spielstarken Berlinern überfordert und ließen ihren Torhüter Jean-Marc Pelletier im Berliner Angriffswirbel im Stich.

Dem Gardner-Team droht nun zum ersten Mal in der sechseinhalbjährigen Vereinsgeschichte ein Viertelfinalaus ohne Sieg. Der wütende Coach wollte sich damit jedoch gestern nicht beschäftigen. "Ich weiß nicht, warum alle immer negativ über mein Team reden. Wir haben heute nicht gut gespielt, aber letztlich nur ein Eishockeyspiel verloren. Wir werden nichts ändern, sondern am Freitag wieder hart arbeiten", sagte er. Möglicherweise zum letzten Mal in dieser Saison.

Tore: 1:0 (1:47) Mulock (Felski), 2:0 (12:49) Mulock (Quint, Hördler), 3:0 (19:05) Beaufait (Robinson), 3:1 (20:25) Fortier (Karalahti, Aab) 5-4, 4:1 (25:56) Walker (Busch, Pederson), 4:2 (30:03) Barta (Sarno) 5-4, 5:2 (31:01) D. Weiß (A. Weiß) 4-5, 6:2 (49:12) Robinson (Beaufait, Rankel), 7:2 ( 49:38) Rankel (Roach). Strafminuten: 10/16 . SR: Schimm/Reichert (Waldkraiburg/Lindau) . Z.: 13 600. Play-off-Stand: 3:0 (5:3, 3:2 n. V.,7:2). Die weiteren Viertelfinals: Mannheim - Nürnberg 3:2 (Play-off-Stand 2:1), Hannover - Wolfsburg 2:3 (1:2), Düsseldorf - Krefeld 1:2 (1:2).