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Sport

Sportschule Sachsenwald: Der Kampf wird immer härter

HAMBURG. Das Präsidium des Hamburger Sportbundes (HSB) muss sich am kommenden Sonnabend auf eine bewegte Jahreshauptversammlung einstellen. Besonders die Schließung der Sportschule Sachsenwald in Wentorf zum Ende des vergangenen Jahres stößt einigen Mitgliedsverbänden weiterhin auf. So haben der Hamburger Amateurbox-Verband (HABV), der Hamburger Handball-Verband und die TSG Bergedorf, die die Fußball- und Tennisplätze auf dem Gelände der Sportschule nutzt, Anträge auf Wiedereröffnung der Einrichtung formuliert, über die auf der Versammlung entschieden werden soll. Die Anträge entstanden alle vor dem Hintergrund, dass die Gemeindepolitker Wentorfs sowohl eine Umwandlung des HSB-Geländes in Bauland als auch eine gewerbliche Bebauung (Sporthotel) ablehnen. Weil sich die Mitglieder nicht nur in dieser Thematik nicht ernst genommen fühlen, steht sogar ein Misstrauensvotum gegen das HSB-Präsidium im Raum.

Doch auch die aktiven Sportler lassen nicht locker. Fritz Sdunek, Cheftrainer aus dem Hamburger Profiboxstall Universum, demonstrierte gemeinsam mit WBO-Halbschwergewichts-Weltmeister Zsolt Erdei vor der (verschlossenen) Tür der Einrichtung. "Vor einem halben Jahr war hier reges Treiben, jetzt ist hier nichts mehr. Es ist unverständlich, dass der HSB eine Perle wie die Sportschule so verkommen lässt", sagte Sdunek.HA

 

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