Geständnisse schon 1998
"Wir haben früher alle gedopt", sagt Dietrich Thurau. Der heute 52-Jährige hat nach Ende seiner Profikarriere 1989 zugegeben, leistungssteigernde Mittel eingenommen zu haben. Eine erste Geständniswelle löste die Festina-Affäre bei der Tour de France 1998 aus. Nachdem beim Betreuer Willy Voet unerlaubte Substanzen gefunden worden waren, räumten Teammitglieder wie Alex Zülle und Richard Virenque Epo-Doping ein. Als erster Telekom-Profi war Brian Holm 2002 in seiner Autobiografie geständig.
2006 brachte wieder ein Doping-Skandal bei der Tour eine Lawine ins Rollen. Der damals wegen seiner Verstrickung in die Fuentes-Affäre suspendierte Giro-Sieger Ivan Basso hat inzwischen zugegeben, Doping geplant zu haben. Die Beichten beim Team Telekom wurden durch den früheren Teampfleger Jeff d'Hondt angestoßen. Dem Beispiel von Exprofi Bert Dietz, der am Montag gestand, folgten bisher seine früheren Teamkollegen Christian Henn, Udo Bölts und nun Aldag und Zabel.







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