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Sport

Studenten verpassen dem HSB ein neues Image

HAMBURG. Beim Hamburger Sportbund (HSB) hat ein neues Zeitalter begonnen - ein interaktives. Um 15.04 Uhr starteten gestern im Haus des Sports am Schlump Studenten der Medienakademie in Jenfeld einen neuen, zusätzlichen Internetauftritt des HSB. Mit Hamburgs größter Personenvereinigung (offiziell 502 000 Mitglieder) kann nun über www.wirsindhsb.de oder www.hsb-info.de auch online kommuniziert werden. HSB-Präsident Günter Ploß: "Wir reagieren damit auf die veränderte Informationswelt" - als erster Landessportbund in Deutschland.

Das neue Portal bietet eine Fülle vom HSB bisher ungenutzter Möglichkeiten des sogenannten Web 2.0 wie das Hochladen eigener Videoclips oder das Erstellen von Blogs ("digitale Tagebücher"). Unter Leitung der Dozenten Guido Weihermüller und Klaus-Peter Flügel hatten die Studenten der Medienakademie in einem (nur) vierwöchigen Projekt eine crossmediale Imagekampagne für den HSB entwickelt. Die gab es bislang nicht. Weiterer Vorteil für den Sportbund: Er musste fast keinen Cent dazubezahlen.

Neben dem Internetauftritt produzierten die Hochschüler einen 105 Sekunden langen Imagefilm. Der stellt in geschickt geschnittenen Bildfolgen musikalisch untermalt Angebote, Ziele, Werte und Leistungen des Hamburger Sports vor. Das Premierenpublikum war angetan. "Der HSB hat in der Vergangenheit viel zu wenig Werbung für sich gemacht", sagte Sportsenatorin Alexandra Dinges-Dierig, "diese Initiative der Medienakademie könnte das ändern. Das würde dem Sport in der Stadt guttun."

Lernen kann der HSB auch von der professionellen Vermarktung des Kampagnenstarts. Den Studenten gelang es, neben Senatorin Dinges-Dierig Hamburgs Ehrenbürger Uwe Seeler und die Hockey-Weltmeister Moritz Fürste und Sebastian Biederlack für die Präsentation ihres Projektes zu gewinnen. Derart viel Prominenz ist beim HSB selten zu Gast.rg

 

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