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Sport

Otto-World-Cup: Tausend Tips und Tricks für Judo-Youngster

... und los!

HAMBURG. Eineinhalb Stunden lang verriet Raffaela Imbriani in der Alsterdorfer Sporthalle 180 Kindern ab sieben Jahren wertvolle Tips und Tricks. Danach drängten sich die Nachwuchs-Judokämpfer um die prominente Gasttrainerin - jeder wollte ein Autogramm der Vizeweltmeisterin von 2001 und Olympiateilnehmerin von 2004 erhaschen.

Aus ganz Hamburg und Umgebung kamen die jungen Kampfsportler, um von der Kölnerin zu lernen. "Unser Trainer hat im Unterricht Zettel verteilt und uns empfohlen, hier mal hinzugehen", erzählte Lukas Limberg. Gemeinsam mit Freund Malte Stühmer war der Elfjährige wie alle anderen Lehrgangsteilnehmer mit Begeisterung dabei.

Zwei Wurftechniken wurden geübt. Die Youngster wußten sofort, welche. "Das ist ein Ippon Seoi-Nage", erklärte Lukas Limberg den ersten Wurf. Für die beiden Schenefelder waren die Tips der 33jährigen etwas ganz besonderes. Kein Wunder also, daß auch sie am Ende der Trainingseinheit geduldig in der Schlange standen und um eine signierte Autogrammkarte baten.

Zufrieden mit der Resonanz war auch Organisator Rainer Ganschow. Als "Vorprogramm" zum Judo-Otto-World-Cup, der am kommenden Wochenende in der Alsterdorfer Sporthalle stattfindet, können seit Montag Schulkinder und Judokämpfer aus den 70 Hamburger Vereinen Übungseinheiten absolvieren. "Wir haben diese Aktion, die durch das Hamburger Abendblatt unterstützt wird, schon im vergangenen Jahr mit Erfolg durchgeführt", sagte Ganschow.

In Hamburg sind fast 7000 Judoka in Vereinen aktiv. Trotzdem will der Vorsitzende des Hamburger Judoverbandes neue Wege gehen. "Judo ist der Kinder- und Jugendsport schlechthin. Aber mit 13 oder 14 Jahren laufen uns die Sportler weg. Wir wollen möglichst bald eine Jugend-Liga einführen, um dem Nachwuchs mehr als nur Training zu bieten", so Ganschow. Mehr über Judo in Hamburg im Internet unter www.hamburg-judo.de.pam

 

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