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Sport

Reaktionen

Mike Tyson (Ex-Schwergewichtsweltmeister): "Ein toller Körper reicht eben nicht aus, um Weltmeister zu werden. Endlich hat mal jemand gewonnen, der lange Zeit keine Chance bekommen hatte, um den Titel zu boxen."

Roy Jones jr. (Halbschwergewichts-Dreifachweltmeister und HBO-Experte): "Es war ein Sieg des Willens. Brewster hat den Titel eindeutig mehr gewollt als Klitschko. Für mich sah es so aus, als habe Wladimir starke konditionelle Probleme gehabt. Für ihn wird es sehr schwer zurückzukommen. Ich glaube, er sollte ans Aufhören denken. Das wäre das Beste."

Chris Byrd (IBF-Weltmeister im Schwergewicht): "Ich glaube, dass der Niederschlag in der vierten Runde Brewster aufgeweckt hat. Er hat bis dahin so viel genommen, Wladimir war eindeutig der bessere Mann. Aber man hat auch gesehen, wie ängstlich er ist. In den letzten Runden hat er viel zu viel und unkontrolliert geschlagen. Ich hoffe sehr, dass er zurückkommt, schließlich habe ich gegen ihn noch eine Revanche offen. Wenn er sich jetzt eine lange Auszeit nimmt, dann kann er es noch mal schaffen."

Harold Lederman (HBO-Boxexperte): "Bis vor dem Kampf war Wladimir für mich der beste Schwergewichtler der Welt. Jetzt muss ich sagen, dass er ans Aufhören denken sollte. Er hatte große konditionelle Probleme, die im Kopf ihren Ursprung haben. Ich weiß nicht, wie er diese Probleme in den Griff bekommen will."

Lamon Brewster: "Ich habe meinen Plan durchgezogen. Wladimir hat die ersten Runden bestimmt, aber er hat mich nicht hart genug getroffen, um mir wehzutun. Gegen einen solchen Hund wie mich hat er noch nie geboxt. Als ich ihn dann in der dritten Runde richtig durchgeschüttelt habe, wusste ich, dass ich es schaffe. Ich habe schon vorher gesagt, dass Klitschko mich umbringen muss, um zu gewinnen, und das hat er nicht getan. Deshalb habe ich den Gürtel."

Henry Maske (Ex-Weltmeister): "Wladimir muss jetzt erst einmal ganz ehrlich zu sich selbst sein, die wirklichen Gründe zu analysieren. Durch zu schwache Gegner hat er sich zu oft etwas vorgemacht."

Dariusz Michalczewski (Ex-Weltmeister): "Wladimir ist im Training Weltmeister, stark besonders im Dauerlauf. Aber wenn er in den Ring tritt, hat er schon 50 Prozent seiner Möglichkeiten verloren. Im Schwergewicht muss man nicht nur harte Schläge austeilen, sondern auch einstecken können."

 

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