13.09.12

FC-Bayern-Präsident

Hoeneß stichelt gegen Löw und "Regional"-Verein BVB

Der Präsident des FC Bayern München fordert von Bundestrainer Löw eine härtere Gangart mit den Nationalspielern. Zudem watscht er den BVB ab.

München/Hamburg. Einen Tag nach dem Zittersieg gegen Österreich in der WM-Qualifikation (2:1) hat Bayern Münchens Präsident Uli Hoeneß den Fußball-Bundestrainer Joachim Löw aufgefordert, mehr Härte gegenüber den deutschen Nationalspielern zu zeigen. "Er hat sehr gute Arbeit geleistet, aber ich glaube, man muss den Spielern mal mehr den Tarif ansagen und sie viel mehr unter Druck setzen", sagte Hoeneß während einer Podiumsdiskussion bei der Wirtschaftsmesse "dmexco". Dazu müssten, sagte Hoeneß, "diese ganzen Flausen, die sie teilweise im Kopf haben, reduziert werden".

+++ Hoeneß fordert von Löw härtere Gangart +++

Dennoch hält Hoeneß den Bundestrainer für den richtigen Mann: "Ich bin der Meinung, dass er ein sehr guter Trainer ist." Daher akzeptiere er "diese brutale Kritik, die teilweise geführt wird", nicht. "Nach dem Griechenland-Spiel bei der EM (4:2 im Viertelfinale, d. Red.) hatte man das Gefühl, dass er zum Lord gewählt wird, und drei Tage später ist alles vorbei." In diesem "Spannungsfeld" könne man nicht arbeiten.

+++ Schwachstelle linke Seite: Löw sucht Alternativen +++

Hoeneß watschte während der Diskussion auch den Konkurrenten Borussia Dortmund ab. "Dortmund ist eine relativ regionale Sache. Bayern ist ein 'Global Player'", sagte der 60-Jährige auf der "dmexco 2012", einer Leitmesse für die digitale Wirtschaft. Der BVB werde die Tradition aus "30 Jahren wahnsinnigen Erfolgen nie, nie, nie aufholen".

In den vergangenen zwei Bundesliga-Spielzeiten hatten die Münchner dem Rivalen den Vortritt lassen müssen, im Finale des DFB-Pokals im Mai (5:2 für Dortmund) wurden die Bayern phasenweise vorgeführt. Für Hoeneß ist das allerdings kein Grund zur Sorge. "Dafür müsste Dortmund noch zehnmal hintereinander Meister werden, um vielleicht populärer zu werden", sagte er.

Auch in der internationalen Strahlkraft sei sein Verein unerreicht. "Wenn man in Peking über die Flaniermeile läuft und nach einem deutschen Fußball-Klub fragt", stellte Hoeneß klar, "dann wird immer Bayern kommen und nicht Dortmund."

+++ Kommentar: Wo sind die Rumpelfußballer? +++

Der langjährige Manager der Bayern äußerte sich auch zu den unerfreulichen Vorkommnissen in der deutschen Fan-Szene. "Viele Vereine, die das Problem zu spät erkannt haben, haben heute Riesen-Probleme", sagte er. Der 1. FC Köln sei ein "katastrophales Beispiel" dafür, wie die Dinge eskalieren können.

Erst kürzlich hatten die Kölner sich nach Drohungen gegen Profi Kevin Pezzoni von dem Abwehrspieler getrennt. Im letzten Spiel der vergangenen Bundesliga-Saison (1:4 gegen Bayern) war es in Köln zu Ausschreitungen gekommen, ebenso wurden Rauchbomben gezündet. "Wenn ich mal so weit bin, dass ich Angst haben muss vor unseren eigenen Fans, dann wird es kritisch", sagte Hoeneß.

Mit Material von sid, dpa und dapd

Die Favoriten unseres Homepage-Teams

Das 34 Meter hohe und aus 625 Tonnen Granit erbaute Bismarck-Denkmal ist stark renovierungsbedürftig
06:09Hamburg Mitte
Bismarck neigt sich bereits gen Osten

Das Bismarck-Denkmal ist in einem schlechten Zustand und neigt sich sogar. Die SPD im Bezirk will jetzt eine Sanierung durchsetzen. Im Gespräch ist ein privater Investor, der einen Musikclub eröffnen… mehr...

President Barack Obama and family, from left, daughter Sasha, first lady Michelle Obama, and daughter Malia, arrives at Tegel International Airport in Berlin, Tuesday, June 18, 2013. Obama is scheduled to meet with German Chancellor Angela Merkel, and deliver a speech at the Brandenburg Gate on European and U.S. ties. President Barack Obama is opening a 24-hour visit to Germany, the culmination of which will be a speech Wednesday at Berlin's iconic Brandenburg Gate. Obama will also hold meetings with German Chancellor Angela Merkel and other government officials. He arrived in Berlin following a two-day summit of the Group of 8 industrial nations in Northern Ireland. (AP Photo/Evan Vucci)
18.06.13US-Präsident in Berlin
Deutschland empfängt die Familie Obama

Über vier Jahre hat er auf sich warten lassen, monatelang wurde geplant, jetzt ist er da: Barack Obama besucht zum ersten Mal als US-Präsident Berlin. Und lässt sich von den Deutschen feiern. mehr...

Nordfriesische Inseln - Sylt
19.06.13 HAMissbrauch auf Sylt?
Lehrer wollte Schüler mit Energy-Drinks gefügig machen

Der Pädagoge des Immanuel-Kant-Gymnasiums in Sinstorf wurde sofort beurlaubt. Die Schulbehörde spricht von "ernst zunehmenden Vorwürfen". Das Landeskriminalamt ermittelt. mehr...


Jacques Zoua will kommende Saison für den HSV jubeln
18.06.13Möglicher Neuzugang
Basel-Talent Zoua will zu seinem Wunschverein HSV wechseln

Der Sportdirektor des FC Basel, Georg Heitz, bestätigt, dass Jacques Zoua nur zum HSV wechseln will. Auch ein Leihgeschäft sei denkbar. Die Verhandlungen über die Ablösesumme laufen. mehr...

Alles über Ihre Straße

Top-Videos
Sport
HSV bietet Santa Cruz Zwei-Jahres-Vertrag

Roque Santa Cruz soll der neue Top-Stürmer beim HSV werden und mit einem bis Sommer 2015 datierten Vertrag ausgestattet werden.mehr »

Top Bildergalerien mehr
Neuzugang

Basel-Talent Jacques Zoua

Confed-Cup

Tahitis historischer Moment in Brasilien

Welt des Fußballs

Brutale Fouls und kuriose Platzverweise

2. Bundesliga

Die Neuzugänge des FC St. Pauli 13/14

tb_hella.gif
Hella

Seien Sie dabei wenn Hamburg läuftmehr

tb_mrs-sporty.gif
Mrs. Sporty

Ihr freundlicher Sportclub in der Nachbarschaftmehr

Highlights
tb_hh_mahjong100.jpg
Mahjong

Spielen Sie mit!mehr

rb_wetter_926045a.jpg
Wetter in Hamburg

Der aktuelle Wetterbericht mit Karte und Vorhersagemehr

rb_stadtplan_926042a.jpg
Stadtplan Hamburg

Mit dem Hamburger Stadtplan Adresse und Orte findenmehr