Qualifikation
Zagreb erreicht Gruppenphase der Champions League
Auch Anderlecht, Borissow, Malaga und Braga weiter. Dem Ex-Hoffenheimer Maicosuel versagen die Nerven bei Udine im Elfmeterschießen.
Berlin. Der Neu-Hamburger Milan Badelj hat mit Dinamo Zagreb in seinem letzten Spiel den Einzug in die Gruppenphase der Champions League perfekt gemacht. Die Kroaten gewannen nach dem 2:1-Hinspielsieg vor knapp einer Woche am Dienstagabend mit 1:0 (1:0) bei NK Maribor in Slowenien. Ebenfalls weiter kamen der RSC Anderlecht (Belgien), BATE Borissow (Weißrussland), der FC Malaga (Spanien) sowie Sporting Braga (Portugal).
Der portugiesische Verteidiger Tonel (12. Minute) erzielte den Treffer für Zagreb in Maribor, wo die Gastgeber nach einer Roten Karte für den Brasilianer Arghus (85.) das Spiel beendeten. Badelj, der am Mittwoch in Hamburg erwartet wurde, spielte durch, sah zudem die Gelbe Karte. Ebenfalls in den Reihen der Kroaten stand der frühere Bundesliga-Profi Josip Simunic.
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Die Entscheidung zwischen Udinese Calcio und Sporting Braga aus Portugal fiel erst im Elfmeterschießen, nachdem es nach 90 Minuten wie im Hinspiel 1:1 geheißen hatte und auch die Verlängerung ohne Treffer blieb. Dort besiegelte der ehemalige Hoffenheimer Maicosuel mit einem viel zu lässig geschossenen Elfmeter das Aus der Italiener.
Der RSC Anderlecht tat sich lange schwer gegen AEL Limassol aus Zypern. Dieudonné Mbokani Bezua (77.) und Alexander Jakowenko (89.) egalisierten schließlich die 1:2-Hinspiel-Niederlage der Belgier.
BATE Borissow mit Ex-Bundesliga-Spieler Alexander Hleb setzte sich gegen Ironi Kirjat Schmona aus Israel durch. Nach dem 2:0-Hinspielsieg reichte den Weißrussen im Rückspiel ein 1:1.
Torlos trennten sich Panathinaikos Athen und der FC Malaga. Da Malaga das erste Spiel mit 2:0 gewonnen hatte, erreichten die Spanier mit dem ehemaligen Bayern-Spieler Martin Demichelis erstmals in ihrer Geschichte die Gruppenphase der Champions League.
Am Mittwoch tritt unter anderem Borussia Mönchengladbach bei Dynamo Kiew an. Das Team von Trainer Lucien Favre muss ein 1:3 aus dem Hinspiel wett machen, um doch noch in Gruppenphase der Königsklasse einzuziehen. Die 32 Teilnehmer werden am Donnerstag auf acht Vierergruppen gelost. Qualifiziert sind bereits Meister Borussia Dortmund, Vizemeister Bayern München sowie Schalke 04.















