Formel 1
Ecclestone zu Verhandlungen nach Hockenheim
Nach der Insolvenz des Nürburgrings will der Brite prüfen, ob Hockenheim in der Lage wäre, jedes Jahr einen Grand Prix auszurichten.
Hockenheim. Gribkowsky-Affäre hin, möglicher Ärger mit der deutschen Justiz her – Formel-1-Boss Bernie Ecclestone kommt persönlich zum Großen Preis von Deutschland nach Hockenheim. "Ja, ich muss dahin, um mit den Leuten vor Ort zu sprechen. Ich werde am Samstag dort sein", sagt der 81-jährige Brite in einem Interview der Nachrichtenagentur dapd. Bis zuletzt war darüber spekuliert worden, ob Ecclestone wegen der "Schmiergeld-Affäre" um den inzwischen zu einer langjährigen Gefängnisstrafe verurteilten ehemaligen Bank-Manager Gerhard Gribkowsky überhaupt die Reise nach Deutschland antritt. "Ich habe mit dem Gribkowsky-Verfahren nichts zu tun", sagt Ecclestone.
Am Wochenende will Ecclestone mit den Verantwortlichen über die Zukunft des deutschen Grand Prix sprechen. Der Brite möchte dabei vor allem die Möglichkeiten erörtern, ob Hockenheim nach der Insolvenz des Nürburgrings in der Lage wäre, jedes Jahr ein Formel-1-Rennen auszurichten.
+++ Kurt Beck verkündet den Totalschaden am Nürburgring +++
Wegen der schwierigen wirtschaftlichen Situation wechseln sich die einstigen Rivalen Hockenheim und Nürburgring mit der Austragung des Großen Preises von Deutschland jährlich ab. Während Hockenheim noch einen gültigen Vertrag bis 2018 besitzt, ist die Zukunft der Traditionsrennstrecke in der Eifel mehr als ungewiss. (dapd/abendblatt.de)
















