Fernseh-Experte
Rummenigge kritisiert Scholls TV-Job: "Gewisse Problematik"
Scholl sei Angestellter des FC Bayern. Allerdings habe Präsident Uli Hoeneß dem Regionalligatrainer das TV-Engagement zugestanden.
München. Bayern-Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge hat Kritik am TV-Job von Mehmet Scholl geübt. "Er ist Angestellter des FC Bayern. Ich sehe da eine gewisse Problematik", sagte der Vorstandsvorsitzende des deutschen Fußball-Rekordmeisters der "Sport Bild" (Mittwoch). "Ich habe Mehmet in einem Gespräch kürzlich gesagt, dass ich das nicht glücklich finde." Allerdings habe Präsident Uli Hoeneß Scholl das TV-Engagement zugestanden.
Scholl, der bei den Münchnern das Regionalliga-Team trainiert, ist bei der ARD als TV-Experte im Einsatz. Bei der EM hatte er für Aufsehen gesorgt, als er Bayern-Stürmer und Siegtorschütze Mario Gomez nach dem mühsamen Auftaktsieg gegen Portugal (1:0) mangelnde Einsatzbereitschaft vorgeworfen hatte. "Ich hatte zwischendrin Angst, dass er sich wund gelegen hat, dass man ihn wenden muss", lautete die viel diskutierte Kritik Scholls.
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Diese hatte auch beim FC Bayern für Verärgerung gesorgt. "Die Kritik von Mehmet Scholl finde ich überzogen und völlig unangebracht", sagte der inzwischen von Matthias Sammer abgelöste Sportdirektor Christian Nerlinger.
(dpa/abendblatt.de)

















