1. FC Köln
Beiersdorfer sagt Köln ab - Solbakken bleibt vorerst Trainer
Dietmar Beiersdorfer wird nicht neuer Sportdirektor beim abstiegsbedrohten Fußball-Bundesligisten. Solbakken leitet das Donnerstagstraining.
Köln. Dietmar Beiersdorfer erteilte dem 1. FC Köln eine Absage und wird nicht neuer Sportdirektor des abstiegsbedrohten Fußball-Bundesligisten. "Ja, das ist so", sagte Beiersdorfer der Nachrichtenagentur dpa. Er habe Claus Horstmann, dem Vorsitzenden der FC-Geschäftsführung, seine Entscheidung am Donnerstag telefonisch mitgeteilt.
Beiersdorfer begründete sein Nein nicht. Er galt als aussichtsreicher Kandidat auf die Nachfolge von Volker Finke, von dem sich die Kölner am 10. März nach dem 1:0-Sieg gegen Hertha BSC getrennt hatten. Seitdem hat der 1. FC Köln vier Spiele nacheinander verloren und nur einmal Unentschieden gespielt.
+++ Stanislawski als Nachfolger von Solbakken im Gespräch +++
"Der 1. FC Köln ist unabhängig von Dietmar Beiersdorfers Entscheidung bei der Besetzung der Position des Sportdirektors aktiv und befindet sich in zielführenden Gesprächen", teilte der Klub auf Anfrage mit. Wasserstandsmeldungen werde es allerdings nicht geben. Toni Schumacher, Kandidat für den Posten des Vize-Präsidenten, steht der Gesellschafterversammlung bei der Suche beratend zur Seite, gaben die Kölner weiter bekannt.
Beiersdorfer spielte 1996 selbst für den FC, von 2002 bis 2009 war er Sportdirektor beim Hamburger SV, zuletzt Generaldirektor Fußball bei Red Bull. Konkrete Vorstellungen über seine Zukunft hat Beiersdorfer nach der Absage nicht. "Im Moment lebe ich in Hamburg und werde schauen, was sich ergibt. Aber es gibt nichts Konkretes", erklärte Beiersdorfer gegenüber Sport1.
Unterdessen wird immer wahrscheinlicher, dass Stale Solbakken trotz des sportlichen Niedergangs und nur zwei Siegen im Jahr 2012 auch in der Partie am Sonntag bei Borussia Mönchengladbach FC-Chefcoach sein wird. Der Norweger leitete am Donnerstag das nicht-öffentliche Training im RheinEnergieStadion. Zudem lud der Verein für diesen Freitag (13.00 Uhr) zur Spieltags-Pressekonferenz mit Solbakken ein. (dpa/sid/abendblatt.de)















