Premier League
Rooney schießt Liverpool ab - wieder Eklat um Suarez
Wayne Rooney erzielte beim 2:1-Erfolg der "Red Devils" beide Tore für United. Liverpools Suarez sorgte erneut für allgemeines Kopfschütteln.
Wayne Rooney erzielte beim 2:1 gegen Liverpool beide Tore für Manchester
Foto: Getty Images/Getty
Manchester. Superstar Wayne Rooney hat den englischen Fußball-Rekordmeister Manchester United zum 2:1 (0:0)-Prestigesieg im Derby gegen den Erzrivalen FC Liverpool und an die Tabellenspitze geschossen. Der englische Nationalstürmer, der seine Saisontreffer 16 und 17 erzielte, war per Doppelschlag in der 48. und 51. Minute erfolgreich. Für einen neuerlichen Eklat hatte allerdings Liverpool-Torjäger Luis Suarez vor Spielbeginn gesorgt, weil er Man-United-Kapitän Patrice Evra bei der Begrüßung den obligatorischen Handschlag verweigert hatte. Suarez (80.) erzielte den Endstand.
Durch den Dreier gegen die Mannschaft von der Anfield Road übernahm ManUnited mit 58 Punkten die Tabellenführung vom Lokalrivalen City, der erst am Sonntag (17.00 Uhr) bei Aston Villa antritt. Der 38-jährige Waliser Ryan Giggs, der erst am Freitag seinen Vertrag bei United um ein weiteres Jahr verlängert hatte, bereitete per Eckball das 1:0 vor. Antonio Valencia bediente nur drei Minuten später wiederum Rooney, der erneut vollstreckte.
Schon vor dem Anpfiff sorgte Liverpool-Ass Suarez wiederum für allgemeines Kopfschütteln. Der Stürmer aus Uruguay verweigerte Evra den obligatorischen Händedruck und setzte damit seinem unrühmlichen Verhalten der letzten Wochen die Krone auf. Der sichtlich irritierte Evra versuchte noch, Suarez am Arm zu greifen, dieser wandte sich aber sofort ab. Im Gegenzug verweigerte United-Verteidiger Rio Ferdinand dem Südamerikaner den Handschlag.
Suarez wurde nach dem Hinspiel gegen die Red Devils im Oktober vorgeworfen, Evra rassistisch beleidigt zu haben und hatte vom englischen Fußballverband FA eine Acht-Spiele-Sperre sowie eine Geldstrafe in Höhe von 40.000 Pfund (48.000 Euro) kassiert. Im Derby gegen Liverpool lief Evra mit der Kapitänsbinde auf. (sid/abendblatt.de)








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